«Zemma» für die Liechtensteiner Gastronomie

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Solidarisch mit den einheimischen Gastbetrieben 

Liechtenstein Marketing reaktiviert per sofort die Plattform „Zemma“, um die Liechtensteiner Gastronomiebetriebe solidarisch zu unterstützen. Dort sind Betriebe gelistet, die Essen zum Mitnehmen anbieten. Das ist nämlich weiterhin erlaubt. So sollen kurzfristig die vollen Kühlschränke der Restaurants geleert werden, heisst es in einer Mitteilung vom Samstag. Zudem sollen die betroffenen Betriebe in den nächsten Wochen eine zentrale Plattform erhalten, um ihre Take-Away-Angebote und Lieferservices zu präsentieren.

«Der Entscheid, die Gastronomiebetriebe per heute zu schliessen, kam für die ganze Branche sehr überraschend“, wird Matthias Kramer, Bereichsleiter Tourismus & Wirtschaft bei Liechtenstein Marketing in einer Mitteilung vom Samstag zitiert. Die Kühlschränke der Lokale seien noch voll mit frischer Ware. Liechtenstein Marketing hat daher kurzfristig beschlossen, die Plattform „Zemma“ wieder zu aktivieren. Dort sind Gastronomiebetriebe gelistet, die Essen zum Mitnehmen anbieten. Denn das ist trotz der seit heute geltenden Schliessung noch erlaubt.

Walter Hager, Präsident des Liechtensteiner Hotel- und Gastronomie-Verbands LHGV begrüsst diese Aktion. „Gemeinsam für die Gastronomie und gegen den Foodwaste“ lautet das Motto. Wir bitten die Liechtensteiner Bevölkerung, von den Take-Away-Angeboten zu profitieren und sich mit der hiesigen Gastronomie solidarisch zu zeigen“.

Aktion früher als geplant

«Es war geplant gewesen, die zemma-Aktion gemeinsam mit der Wirtschaftskammer auf Mitte November hin zu reaktivieren. Dies in Hinblick auf das anstehende Weihnachtsgeschäft, welches für unser ganzes Gewerbe enorm wichtig ist» hält Michelle Kranz, Geschäftsführerin von Liechtenstein Marketing fest. «Nun mussten wir schnell und unkompliziert reagieren und das Projekt kurzfristig früher lancieren.»

www.liechtenstein.li/zemma