Ein Plädoyer für den USV

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Im Gespräch mit Uli Moser, Präsident des USV-VIP-Clubs, über den Verein, über seine Tätigkeit und seine Familie

Wir haben uns mit dem Präsidenten des VIP-Clubs, Uli Moser, unterhalten. Seine Sichtweise als deutscher Staatsbürger auf den USV, der ihm ans Herz gewachsen ist, ist interessant. Was ihm am Verein gefällt, welches seine Tätigkeit ist und wie er eigentlich zum USV kam, verrät uns Uli Moser im nachfolgenden Interview.


Herr Moser, seit wann sind Sie Mitglied des USV, und wie sind Sie gerade auf unseren Verein gestossen?
Uli Moser:Meine Familie ist seit dem Frühjahr 2011 beim USV. Der Verein war mir natürlich bekannt, da mir als fussballbegeisterter Deutscher die Erfolge und das Liganiveau des USV sowie die grosse Jugendabteilung bekannt waren. Ich habe schon vor 2011 gewusst, dass beim USV guter Fussball gespielt wird. Letztendlich wurde mir der Verein dann von mehreren Seiten empfohlen.

Welche Funktion haben Sie im USV inne?
Eigentlich gar keine. Der USV ist mit seinem Präsidium um Horst Zech ein eigenständiger Verein. Der VIP-Club pro USV ist ebenfalls eigenständig. Gemeinsam mit dem Präsidium des VIP-Clubs pro USV organisieren wir die Events rund um die Heimspiele der 1. Mannschaft.

… die Heimspiele kommunikativ, aber auch kulinarisch zu begleiten.

Wie würden Sie Ihre Tätigkeit als VIP-Club-Präsident des USV umschreiben?
Die ehrenamtliche Tätigkeit über die gesamte Spielsaison gilt im Wesentlichen der finanziellen Unterstützung des USV und der Juniorenabteilung. Meine Tätigkeit liegt darin, gemeinsam mit meinen Vorstandskollegen die Heimspiele kommunikativ, aber auch kulinarisch zu begleiten. Im Wesentlichen machen wir da nichts anderes, wie im Profifussball in grossen Stadien, nur in einem etwas kleineren Rahmen im Sportpark. Bei jedem Heimspiel treffen sich bei uns dann meistens 50 bis 60 Mitglieder in den Räumen des VIP-Clubs. Allerdings wäre das Arbeitspensum rund um ein Heimspiel von mir alleine nicht zu stemmen. Wir arbeiten als Team. Hier gilt mein Dank Manfred Fritsche, der jahrelang mein Vorgänger war, sowie Wolfgang Ritter, der im Hintergrund das Administrative erledigt, und Ulrich Feist im Bereich der Finanzen.

Was gefällt Ihnen an unserem Verein so gut?
Generell finde ich die seit Jahren gut funktionierende Junioren- und Juniorinnenabteilung mit nahezu 300 Kindern bewundernswert. Aber auch das Niveau im Aktivbereich – federführend in der 1. Mannschaft – gilt es erstmal zu erreichen. Hierzu meine Komplimente. Was für mich unglaublich ist – und was man nicht hoch genug wertschätzen kann –, ist die bestehende Infrastruktur im Sportpark Eschen-Mauren. Wie die beiden Gemeinden hier das Freizeitangebot und den USV unterstützen, ist für mich einmalig.

Ihre beiden Söhne lieben ebenfalls den Fussballsport. Erzählen Sie uns kurz etwas über Ihre Familie.
Das mit dem Fussball und den Söhnen ist so eine Sache. Deshalb möchte ich mit meiner 16-jährigen Tochter Philippa anfangen, die Volleyball in Vorarlberg spielt. Bei ihr habe ich als Vater im Sportbereich gnadenlos versagt, da ich im Vergleich zum Fussball meiner Söhne noch keine zwei Volleyballspiele von ihr gesehen habe. Das muss ich irgendwie demnächst gutmachen. Meine Ehefrau Alexandra hat es da besser gemacht. Sie war immer bei allen drei Kindern mit dabei. Meine beiden Söhne haben in der Jugend im USV gespielt. Hierfür haben wir uns neulich beim Präsidenten Horst Zech stellvertretend bedankt. Wir sind damals durch die halbe Ostschweiz gefahren, um bei den Spielen dabei zu sein. Das war eine unbeschreiblich schöne Zeit mit nur positiven Erinnerungen und Bekanntschaften – sowohl unter den begleitenden Eltern als auch unter den Mannschaftskollegen. Heute spielt mein Sohn Quentin in Vorarlberg im Aktivbereich, und Cedric bildet sich beruflich weiter. Am Wochenende interessieren sich beide immer für die USV-Resultate. Der Kontakt wird da nicht abbrechen.

Ein 100%ig organisierter Kleinstaat mit sehr aufgeschlossenen Bürgern

Sie arbeiten im Lande, wie gefällt es Ihnen in Liechtenstein?
Ich kann da überhaupt nichts Negatives finden. Ein 100%ig organisierter Kleinstaat mit sehr aufgeschlossenen Bürgern. Die geografische Lage direkt bei der Schweiz und Österreich und in der Nähe von Italien und Deutschland ist toll. Hervorzuheben sind die Sauberkeit und das immer wieder faszinierende Landschaftsbild.

Welchen Wunsch hätten Sie für den USV?
Natürlich wünsche ich dem USV und der 1. Mannschaft sportlichen Erfolg und weiterhin Fussball auf diesem hohen Niveau. Die 3. Mannschaft würde ich natürlich gerne eine Liga höher sehen, und die 2. Mannschaft sollte sich stabil in der der 3. Liga festsetzen. Die Jugendabteilung sollte an ihrem Niveau der letzten Jahre festhalten und versuchen, die Anzahl Jugendliche zu erhalten. Speziell die Eltern sollten erfahren, dass es kein Fehler ist, ihr Kind zum USV zu bringen.

Gibt es auch Negatives zu berichten?
Nicht viel, wenn überhaupt – oder doch. Ich würde gerne einmal einen Spieltag erleben, bei dem alle Anwesenden, Verantwortlichen, Funktionäre und Spieler zufrieden mit allem sind und mit gegenseitiger Wertschätzung den Sportpark verlassen.

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