Ralph Wanger als Regierungsrat-Stv. bestätigt

Ralph Wanger ist am Sonntag vom FBP-Landesvorstand als Regierungsrats-Stellvertreter für Sabine Monauni einhellig gewählt worden. 

Einstimmig und mit grossem Rückhalt nominierte der FBP-Landesvorstand heute Abend Dr. Ralph Wanger als Regierungsrat-Stellvertreter von Vizeregierungschefin Sabine Monauni zu Handen des Parteitags. Wird dies vom Parteitag angenommen, steht anschliessend die Wahl im Landtag und dann die Bestätigung durch das Fürstenhaus an. Dr. Ralph Wanger ist 52 Jahre alt, verheiratet und Vater von zwei Töchtern. Wanger ist Mitgründer und Partner von Batliner Wanger Batliner Rechtsanwälte in Vaduz.

Wanger bedankte sich beim Landesvorstand, beim Parteipräsidium und Regierungsrätin Monauni für das ihm entgegengebrachte Vertrauen. Er freue sich darauf die gemeinsame Arbeit erfolgreich für das Land und die FBP zu gestalten.

Dass mit Dr. Ralph Wanger ein exzellenter Kandidat für das Amt gefunden wurde, machte Parteipräsident Rainer Gopp deutlich: «Ralph Wanger ist ein aktives Mitglied des Landesvorstands. Er kennt die Regierungsthemen aus seinem Beruf sehr gut und ist ein renommierter Jurist und Rechtsanwalt. Er bringt unseres Erachtens ideale Kompetenzen für dieses Amt mit.» Auch Regierungsrätin Monauni schloss sich dem an.

Wanger übernimmt das Amt des Regierungsrat-Stellvertreter von Alexander Batliner, bei dem sich das Parteipräsidium für den geleisteten Einsatz bedankte.

AHV und Service Public
Neben der Wahl von Dr. Ralph Wanger informierte Regierungsrat Manuel Frick den Landesvorstand über die langfristige finanzielle Sicherung der AHV. Ein weiterer Hauptaspekt lag beim Thema «Service Public». Schon im Vorfeld der vergangenen Landtagswahlen betonte die FBP «Staatsbetriebe sollen nicht das private Unternehmertum konkurrenzieren». Die Interpellation, welche die FBP-Fraktion diesbezüglich vor einigen Tagen einreichte, unterstreicht dieses Vorhaben genauso wie die erneute Miteinbindung des Landesvorstandes.
Doris Quaderer vertiefte zudem am heutigen Abend als Vertreterin der Stiftung Zukunft.li in einem Vortrag die Problematik, welche sich durch eine zu starke Einmischung des Staates in den freien Markt, ergibt. Dies verdeutlichte nochmals den Handlungsbedarf, den die FBP hier sieht und den sie daher aufnimmt und auch zukünftig verfolgt.

Verschiedenste Wortmeldungen, Diskussionsbeitrage und Inputs der Mitglieder des Landesvorstandes bildeten den Abschluss des gelungenen Anlasses. Der Landesvorstand wurde unter Einhaltung der notwendigen Abstände im Gemeindesaal Ruggell physisch durchgeführt. Die FBP Mitglieder zeigten sich in bester Diskussionslaune und beteiligten sich entsprechend aktiv.