
Kleine Anfrage des Abg. Seger Daniel an Regierungsrätin Dominique Gantenbein in der Juni-Landtagssitzung
Einleitung
Wie eine Pisa-Studie von 2018 aufzeigt, ist mindestens ein Schulkind pro Klasse in der Schweiz in irgendeiner Form von Mobbing betroffen. Auch für Liechtenstein kann nicht ausgeschlossen werden, dass Schulkinder auf unterschiedlichste Arten gemobbt werden.
Gemobbte Kinder leiden psychisch unter der Situation, müssen jedoch trotzdem jeden Tag in die Schule und sich der Situation aussetzen. Oft leiden die Aufmerksamkeit und vor allem die Noten darunter. Regelmässig handelt es sich um direktes Mobbing, genauso oft jedoch um Mobbing über soziale Medien oder indirekt psychisches Mobbing, das besonders schwer nachweisbar ist.
Fragen
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Gibt es einen einheitlichen landesweiten Leitfaden bzw. Vorgaben des Schulamtes wie seitens der Schule bei Auftreten eines Mobbingfalles vorzugehen ist?
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Welche Sanktionsmöglichkeiten haben Schulen für mobbende, welche Schutzmass-nahmen für gemobbte Schüler und Schülerinnen?
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Ab welchem Zeitpunkt werden die Eltern der beteiligten Kinder involviert, in Kenntnis gesetzt und in welcher Form?
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Gibt es eine Praxis, wie vorgegangen wird, wenn ein Kind dem psychischen Druck nicht standhält, deshalb die Noten schlechter werden oder sogar unter Umständen den Promotionsschnitt nicht schafft?
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Welche Mobbing-Präventionsmassnahmen/-programme gibt es aktuell und konkret in den weiterführenden Schulen?
