Trump verliert die letzten Vertrauten

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Donald Trump hat den Wahlkampfleiter von Georgia aufgefordert für ihn Stimmen "aufzutreiben"  

Rundumschlag des Noch-
Präsidenten Donald Trump

Trump glaubt es einfach nicht, dass er die Präsidentschaftswahl verloren und das Weisse Haus im Januar 2021 zu räumen hat. Er glaubt immer noch, dass ihm die Wahl gestohlen worden sei.

Es sei mit ihm im Westflügel des Weissen Hauses, seinen Büroräumen, kaum auszuhalten. Er ätzt gegen Vertraute wie Vizepräsident Mike Pence oder Mehrheitsführer Mitch McConell, wie die Nachrichtenseite Axios berichtet.

Um Donald Trump wird es mal für mal ruhiger. Auch einst gegen Verbündete stellen sich mittlerweile gegen ihn, besonders gegen seine feste Überzeugung die US-Wahl 2020 sei gestohlen worden. Er hole zum Rundumschlag gegen alle aus, die nicht zu ihm halten und die er für seine Lage verantwortlich macht.

Er denke, alle um ihn herum seien schwach, dumm oder illoyal. Zu seinen Zielscheiben zählten zuletzt Vizepräsident Mike Pence, Stabschef Mark Meadows, Anwalt Pat Cipollone, Außenminister Mike Pompeo und der Mehrheitsführer im Senat, Mitch McConnell. Von seinem Rechtsbeistand Cipollone soll Trump die Nase voll haben und seine Unterstützer fürchten offenbar, dass Trump ihn durch einen Loyalisten ersetzen könnte. Ines Alberti.