Swiss Medical Network verstärkt seine Einrichtungen

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Angesichts der mit dem Temperaturrückgang einhergehenden Zunahme der Spitalaufenthalte wird das schweizerische Netzwerk aus Spitälern, Kliniken und Ambulatorien den kantonalen Einrichtungen im Sinne der Solidarität seine volle Unterstützung gewähren. Die einvernehmliche und pragmatische Zusammenarbeit zwischen dem privaten und dem öffentlichen Sektor hat sich in diesem Frühjahr bewährt und muss aufrechterhalten und sogar verstärkt werden. Swiss Medical Network hat dazu sein COVID-System « Safe Clinic » reaktiviert und gestärkt.

In den 13 Kantonen, in denen Swiss Medical Network vertreten ist, sind die Einrichtungen der Gruppe bereit, volle Unterstützung zu leisten und in die bestehende Organisation eingebunden zu werden, um dem wachsenden Bedarf zu bewältigen. Die Zusammenarbeit vor Ort in diesem Frühjahr hat es ermöglicht, positive Lehren aus dem flexiblen, regionalen und vor allem pragmatischen Umgang mit der Krise zu ziehen. Bereits in der Vergangenheit wurden bei besonders akuten Grippeepidemien in verschiedenen Kantonen erfolgreich Kooperationen eingerichtet, um den wachsenden Bedarf aufzufangen.

Swiss Medical Network begrüsst das auf Bundesebeneeingeführte Koordinationskonzept im Falle eines massiven Patientenzustroms auf Intensivstationen und befürwortet die Einbindung aller öffentlichen und privaten Akteure des Gesundheitswesens, um eine ortsnahe Versorgung zu gewährleisten. Die Einrichtungen der Gruppe, die ihre Flexibilität und Effizienz in diesem Frühjahr bereits unter Beweis gestellt haben, werden sich an der Seite der öffentlichen Spitäler und weiterer Akteure voll engagieren, um Überlastungen zu vermeiden und sich an den Massnahmen zu beteiligen. Die Kontakte zwischen der Leitung der einzelnen Spitalstandorten und den Gesundheitsdepartements sind bereits hergestellt.

Die Gruppe erinnert daran, dass ihre Einrichtungen seit Beginn der Krise das Konzept « Safe Clinic » eingeführt und beibehalten haben, was dazu geführt hat, dass je nach Lage in der betreffenden Region sehr strenge Massnahmen angewendet werden, die von der Besuchebeschränkung bis zur Durchführung von PCR-Tests vor jeder Operation reichen. Die Kliniken und ambulanten Zentren von Swiss Medical Network verfügen über grosse Aufnahme- und Testkapazitäten, die bereits der lokalen Bevölkerung zugutekommen.