Das Schüren und Bashing gegen die Pendler und ÖBB ist verantwortungslos

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Jede Region, jede Stadt, jede Gemeinde in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz reissen sich darum und kämpfen dafür, einen Bahnanschluss und insbesondere einen S-Bahnanschluss zu erhalten, um mit der Nachbarschaft, der Region und darüber hinaus bestens verbunden zu sein und damit ihrer Kommune eine florierende Zukunft zu eröffnen. Bei Gemeinden ist es im Falle der Unmöglichkeit eines direkten Anschlusses so, dass sie zumindest dafür kämpfen, wenigsten im erweiterten Nahbereich eine Bahn und S-Bahnverbindung zu erhalten.

S.D. Erbprinz Alois, eine Mehrheit in der Bevölkerungsumfrage, die Regierung und alle 11 Gemeindevorsteher sehen das genauso wie die Schweizer, Österreicher und Deutschen und sie sprechen sich für die S-Bahn aus. 18 von 25 Landtagsabgeordneten und die FBP, FL und VU sehen das ebenso. Die LIHK, die Wirtschaftskammer, der Bankenverband und verschiedene NGO sind für die S-Bahn Liechtenstein und haben die gleiche Ansicht.

Nur in Liechtenstein will die DU gemeinsam mit der DpL weismachen, dass «Liechtenstein» durch eine S-Bahn «sicher nicht» profitiere, sondern nur die ÖBB oder nur die ausländischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Dieses Schüren und Bashing gegen die Pendler sowie gegen die österreichischen Bundesbahnen ist verantwortungslos und verwerflich, denn gerade unsere Nachbarn leisten seit vielen Jahren eine grossen Anteil für unseren starken Wirtschaftsstandort und es ist auch in Bezug auf die regionale und internationale Mobilitäts-Weichenstellung und -Ausrichtung ein Geben und Nehmen.

Deshalb ein klares Ja zur S-Bahn für unser Land, unsere Bevölkerung, unseren Wirtschaftsstandort, unsere Arbeitsplätze und damit für den langfristigen Wohlstand aller Gemeinden unseres Landes.

Mario Bühler, Triesenberg
Violanda Lanter, Ruggell
Hubert Müssner, Gamprin
Ossi Öhri, Schaanwald
IG Mobiles Liechtenstein