Weltspiele der Special Olympics: In der Wüste viel trinken

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Teamarzt Ecki Hermann beriet die Sportler, die alle über die verschiedensten Konstitutionen verfügen fachkundig. Er wird zu Hause rund um die Uhr erreichbar sein.

 

Das FL Team der Special
Olympics in Abu Dhabi 

Bei den Weltspielen der Special Olympics in Abu Dhabi geht es nicht nur um Medaillen. Gerade in der Wüste ist auch die Physiotherapeutin Martha Seibel gefordert.

Am kommenden Freitag werden die Athleten der Special Olympics in die Wüste geschickt. Genauer gesagt geht es in die Vereinigten Arabischen Emirate nach Abu Dhabi. Die zehn Athleten und acht Betreuer werden zwei Wochen dort sein. Während der ersten Tage ist ihre Host Town Fujairah der Ort des Geschehens: Hier machen sich die Athleten mit den Gegebenheiten und der fremden Kultur vertraut machen.

Damit die Athleten körperlich einwand- und sorgenfrei an den Start gehen können, sind sie auf medizinische Tipps und professionellen Rat angewiesen. Die Wettkampfvorbereitung, das Konditionstraining sowie verschiedene spezifische Trainings (Kraft, Mentaltraining) wurden unter ärztlicher bzw. physiotherapeutischer Aufsicht begleitet. Teamarzt Ecki Hermann beriet die Sportler, die alle über die verschiedensten Konstitutionen verfügen fachkundig.

Auch die Physiotherapeutin des Teams, Martha Seibel, pflegte regelmässigen Kontakt zu den Athletinnen und Athleten und ist die erste Ansprechpartnerin vor Ort im medizinischen Bereich.

Auch die Physiotherapeutin des Teams, Martha Seibel, pflegte regelmässigen Kontakt und absolvierte mit jedem Athleten einen sogenannten FUNfitness-Test sowie diverse Kraft- und Ausdauer-Trainingseinheiten. Seibel ist die erste Ansprechpartnerin der Athleten vor Ort in dem medizinischen Bereich, Ecki Hermann wird zu Hause rund um die Uhr erreichbar sein.

Die Gegner: Hitze und Durchfall

Vor Ort wird es warm sein. Zwar nicht so heiss wie im Sommer, aber trotzdem warm. «Viel Trinken ist angesagt, gerade, wenn man Sport macht», erklärt der Sportarzt Ecki Hermann. «Das gilt nicht nur in der Wüste.» Wichtig für die Athleten vor Ort ist es auch, auf die richtige Ernährung zu achten. Essen muss gekocht sein wegen allfälliger Bakterien. Genauso Wasser aus dem Hahn. Sollte es dennoch zu Durchfall kommen, wird viel trinken noch wichtiger. Es empfiehlt sich daher für die Athleten, nur Getränke aus frischen, geschlossenen Flaschen zu sich zu nehmen. Helle Kappen und atmungsaktive Bekleidung sollen Hitzestau vorbeugen.

Die Verantwortlichen meinen, die medizinische Versorgung vor Ort sei sehr gut. Erfahrungsgemäss sei man in den Emiraten sowohl organisatorisch als auch medizinisch auf einem guten Stand.  Damit sollte es für die Athleten und die Betreuer….