Neujahrsapéro am Landesspital gut besucht

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Welche Vorkehrungen wurden von Seiten des Landesspitals eingeleitet? Ist sichergestellt, dass etwaige Liechtensteiner Patienten auch in regionalen Spitälern untergebracht werden können, sofern es im Landesspital zu Engpässen kommen sollte? Ist die medizinische Behandlung sichergestellt? Beispiel von Fragen der FBP-Fraktion für die Màrz-Landtagssitzung an die Regierung.

Über 70 Gäste sind der Einladung des Stiftungsrates und der Spitalleitung gefolgt und haben in guter Stimmung auf das neue Jahr angestossen.

Dr. Michael Ritter, Stiftungsratspräsident des Landesspitals, begrüsste zusammen mit Spitaldirektorin Sandra Copeland die Anwesenden, wünschte «A guats Neus» und bedankte sich bei den Mitarbeitenden, der Spitalleitung, dem Stiftungsrat, den Kooperationspartnern sowie politischen Vertretern für die angenehme Zusammenarbeit im vergangenen Jahr. 2018 sei anspruchsvoll, abergutgewesen, führte Dr. Ritter aus. Trotz kritischer Stimmen bestehe ein klares Bekenntnis zum Landesspital. Der Trend bezüglich Fallzahlen zeige seit Mitte letztem Jahr nach oben und die Qualität stimme. 2019 werde nicht weniger spannend, betonte Ritter. Die Infrastruktur des Landesspitals sei in die Jahre gekommen und es müsse etwas gemacht werden, das sei unbestritten. Er sei zuversichtlich, dass Regierung und Landtag, und unter Umständen die Bevölkerung, die Weichen für das Landesspital Richtung positive Zukunft stellenwerden.

Sandra Copeland führte aus, dass das Landesspital sich 2018 einem intensiven «Fitnessprogramm» unterzogen habe. Stark im Fokus sei das Thema «ambulant vor stationär» sowie die Interdisziplinarität gewesen. Deshalb seien die Kapazitäten gestrafft und innerhalb weniger Wochen die beiden bisherigen Abteilungen zu einer interdisziplinären Bettenabteilung umstrukturiert worden. So könne ökonomischer gearbeitet und die Qualität weiter gesteigert werden, indem mehr Zeitfür die Patienten und wichtige Fort- und Weiterbildungen bestünde. Die in die Jahre gekommene Infrastruktur mache dagegen Abläufe träge und ineffizient. Wege seien länger und es würde mehr Personal benötigt. Ineffizienz entstehe aber zum Beispiel auch beim Energieverbrauch oder bei der sinnvollen Umsetzung gegenwärtig notwendiger Investitionen.