Eishockey: Vor fast 5000 Zuschauern unterliegt die VEU n.P.

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Die VEU musste sich im Derby gegen Lustenau nach Elfmterschiessen 2:3 geschlagen geben. Im Bild Fekete, der das 2:0 für die VEU erzielte. Foto: Jürgen Posch

 

Der EHC Lustenau war effizienter im Derbykracher/
Zuschauerrekord in der bisherigen Meisterschaft

Feldkirch – Mit einer unglücklichen Niederlage im Shootout, vor rekordverdächtiger Zuschauerkulisse, ging das große Vorarlberger Eishockeyderby für die VEU Feldkirch zu Ende. Rund 4700 Vorarlberger Eishockeyfans konnte auch das Schneechaos nicht davon abhalten sich den Eishockeyleckerbissen zwischen den Erzrivalen live anzuschauen, und sie wurden dafür mit einem hochklassigen Derby belohnt.

Den besseren Start erwischte die VEU. Mit 21:5 Torschüssen im ersten Abschnitt und einer 2:0 Führung für die Hausherren endete der erste Abschnitt. Die dritte Linie der immer noch stark ersatzgeschwächten VEU brach bereits in der vierten Spielminute die Torsperre. Stefan Steurer machte in seinem dritten Spiel bereits sein zweites Tor im VEU Dress. Davor hatten die Feldkircher ein Powerplay ungenützt verstreichen lassen. Im nächsten Powerplay klappte es dann doch. Daniel Fekete schoss nach Vorarbeit von Birnstill das 2:0. Auch danach hatte die VEU die besseren Chancen, konnte den Score aber nicht erhöhen.

Der EHC kommt auf Touren
Im zweiten Drittel kam auch der EHC besser ins Spiel und öfters ins Verteidigungsdrittel der VEU. Sicherlich eine der Schlüsselszenen der Partie zur Spielmitte war der Stangenschuss von Jordan Pfennich und im Gegenzug der Anschlusstreffer für den EHC. Des einen Pech, des anderen Glück. Während der Schuss des VEU Spielers nur von der Stange aufgehalten wurde fand der satte Schuss vom EHC Top Legio Vallerand den Weg ins VEU Gehäuse. Beflügelt von Treffer marschierte nun die Offensivmaschinerie des EHC des Öfteren Richtung Alex Caffi. Aber auch die hatte ihre Chancen auf den dritten Treffer. Beide Teams hatten auch in Überzahl Gelegenheit anzuschreiben. Das Penaltykilling funktionierte aber auf beiden Seiten hervorragend und so blieb es bei der knappen Führung für die Montfortstädter.

Lustenau mit grösserer Effizienz im Toreschiessen

Im dritten Abschnitt war wieder die VEU die tonangebende Mannschaft, das Tor schossen aber die Gäste. Alagic machte in der 49 Spielminute den Ausgleich für den EHC. Die Feldkircher hingegen haderten wieder mit der Chancenauswertung. Vor allem kurz vor Drittelende in Überzahl verabsäumten es die Zupancic Cracks den Sack zu zumachen. So mussten die Kontrahenten zum ersten Mal in der heurigen Saison gegeneinander in die Overtime. Während die VEU zu Beginn der Overtime einige Chancen liegen ließ, kam der EHC vor allem in den letzten drei Minuten zu guten Möglichkeiten, vor allem weil die VEU die letzten drei Minuten der Verlängerung in Unterzahl agieren musste: Fast eine Minute sogar in doppelter Unterzahl. Mit einer unglaublich kämpferischen Leistung konnten sich die Feldkircher bis zu Schlusssirene schadlos halten.

Im folgenden Penaltyschiessen traf auf VEU Seite Kevin Puschnik und auf Seiten der Gäste EHC Goalgetter Vallerand. Da dieser zwei Penaltys verwertete ging der Zusatzpunkt an die Lustenauer.

VEU Feldkirch – EHC Alge Elastic Lustenau 2:3 (2:0,0:1,0:1,0:0)
Feldkirch, Vorarlberghalle, 4692 Zuschauer, Samstag 05.01.2019
Torfolge: 1:0 Steurer (4), 2:0 Fekete (8 PP1), 2:1 Vallerand (32), 2:2 Alagic (49), 2:3 Vallerand (65 PS)  

Die nächste Heimspiele in der Vorarlberghalle

11.01.2019 EC KAC II
12.01.2019 Red Bull Hockey Juniors