Wirtschaftsministertreffen in Zürich

196
Die Wirtschaftsminister aus Deutschland, Liechtenstein, Schweiz und Österreich, Peter Altmaier, Daniel Risch, Johann Schneider-Ammann und Margarete Schramböck

Regierungschef-Stellvertreter Daniel Risch nahm am 23. Oktober 2018 auf Einladung von Bundesrat Johann Schneider-Ammann zusammen mit seinen Amtskollegen aus Deutschland und Österreich, Bundesminister Peter Altmaier sowie Bundesministerin Margarete Schramböck, am Vier-Länder-Wirtschaftsministertreffen in Zürich teil.

Anlässlich des Ministertreffens fand an der ETH eine Konferenz zum Thema «Digitalisierung: Stand und Ausblick der deutschsprachigen Staaten» unter der Leitung von Lino Guzzella, Präsident ETH Zürich, statt. In einem spannenden Dialog mit den Studenten der ETH wurden von den Wirtschaftsministern der vier Länder Einblicke in die eigenen Strategien als auch Herausforderungen rund um das Thema der Digitalisierung gewährt.

Im Zentrum der weiteren Diskussionen standen die aktuellen wirtschaftspolitischen Entwicklungen im Kontext der Brexit-Verhandlungen und den Strafzöllen der USA gegenüber der EU. Ebenso wurden die Beziehungen der Schweiz zur EU im Lichte des von der EU geforderten Rahmenabkommens sowie die wirtschaftliche Lage in den vier Ländern thematisiert.

Die Wirtschaftsminister waren sich zum Abschluss der Gespräche im Grundsatz darüber einig, dass gerade die Digitalisierung viel zum Wirtschaftswachstum in den vergangenen Jahren beigetragen habe, nun aber die Voraussetzungen seitens der Politik geschaffen werden müssten, dass diese Entwicklung vorangetrieben werde und Europa nicht den Anschluss verliere. Regierungschef-Stellvertreter Daniel Risch führte diesbezüglich aus, dass Liechtenstein ständig bestrebt sei, optimale Rahmenbedingungen für die Wirtschaft zu bewahren und weiterzuentwickeln, die sowohl Start-ups wie auch etablierten Unternehmen zu Gute kommen. Dies gelte selbstverständlich auch für den Bereich der Digitalisierung.