Motorrad: Stefan Müller mit Ergebnis in Dijon zufrieden

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Stefan Müller (Mitte), vor ihm Chevalier und hinter ihm Kugler im Fight um Rang 5.

 

Weitere Punkte für den Liechtensteiner Motorrad-Rennfahrer

 

Nach der langen Sommerpause ging es für den Balzner Rennfahrer zum zweiten mal diese Saison im französischen Dijon weiter. Müller vor der Abfahrt: „Ich habe mich gut vorbereitet und viel körperlich trainiert, meine Motivation ist hoch und werde alle geben um unser Saisonziel zu erreichen“.

In den freien Trainings machte dem Liechtensteiner das kalte Wetter etwas zu schaffen und brauchte lange bis er eine akzeptable Rundenzeit fahren konnte. So resultierte für den Kawasaki Fahrer im ersten Qualifying nur Platz 17. Am Abend lief Müller mit seinem Mechaniker Jason Spadin und dem dreifachen Schweizermeister Pascal Nadalet zu Fuss um die Strecke und besprachen die Ideallinie. Durch die Tipps konnte sich Müller im zweiten Qualifying nochmals um 0,5 Sek steigern und schnappte sich den zwölften Startplatz.

„Die Abstände sind nicht gross, ich bin überzeugt gut mithalten zu können und werde alles riskieren“ so die Aussage des Balzner, vor dem ersten Rennen.

Nach einer guten Startphase hatte Müller mit Timo Kugler und dem Westschweizer Gastfahrer Yohann Chevalier einen erbitterten Kampf um Platz fünf. Der Liechtensteiner konnte die Gruppe mehrmals anführen, überquerte die Ziellinie nach einem Rennabbruch zwei Runden vor Schluss leider jedoch auf Platz 6.

Müller nach dem Rennen: „Ich konnte meine Rundenzeit nochmals steigern, konstant abrufen und hatte noch Kapazität zum angreifen. Mit Platz sechs bin ich zufrieden, es sind einige Gaststarter aus höheren Kategorien hier am Start, wenn man diese weg zählt bin ich auf Platz drei der Permanentstarter ins Ziel gekommen. Morgen versuche ich im zweiten Rennen als erster der Gruppe die Ziellinie zu überqueren und so mein Vorsprung in der Meisterschaftstabelle auszubauen.

Nach einer schlechten Startphase im zweiten Rennen hatten seine Gegner Kugler und Chevalier bereits einige Meter Abstand. Müller versuchte alles und konnte an den Abstand konstant halten. Das Rennen wurde wieder durch einen Unfall drei Runden vor Schluss abgebrochen und nicht mehr gestartet. So schaute für den Balzner Platz 8 heraus, Platz 4 der Permanentstarter.

„Mit dem Resultat bin ich zufrieden, wir konnten unsere Verfolger in der Meisterschaft ohne Probleme in Schach halten und weiter gut Punkte holen“ so das Fazit des Liechtensteiners nach dem Wochenende.

In drei Wochen geht es zum Saisonfinale auf den deutschen Eurospeedway Lausitzring, wo der Oberländer definitiv sein Saisonziel Platz 5 erreichen will.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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