Seniorenbühne: Eine neue Leber? „…wohrschiinlig störts nur bim tot sii?“

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In der Komödie „Wer zuletzt stirbt“ versucht Peter Huber (Norbert Goop) seinen Schwager Max Meier (Martin Walser) von einer Transpalantation zu überzeugen. Da platzt Putzfrau Frieda (Frieda Schurti) ins Geschehen.

 

A rabasschwarzi Komödie  mit Musig

 Max hat eine kranke Leber und ein kräftiges Herz, Peter hat eine gesunde Leber, aber ein schwaches Herz. Was liegt da näher, als die beiden auszutauschen? Aber wie? „Wer zuletzt stirbt“ heisst die Komödie, die am 20. Februar im Eschner Gemeindesaal von der Liechtensteiner Seniorenbühne gezeigt wird.

Der Witwer Max Meier, ein pensionierter Bankbeamter, hat seiner Leber zeitlebens zu viel zugemutet. Er isst und trinkt eben gerne. Seine Schwester Rosemarie und sein Schwager Peter reden ihm ins Gewissen und drängen ihn zu einer Transplantation. Starchirurgin Karin Beck hätte auch schon ein passendes Organ in ihrer Kartei, eine Spende ist allerdings mit einer Bedingung verknüpft, denn der Spender bräuchte dringend ein gesundes Herz. So schlägt sie ihren Patienten ein gegenseitiges Spenderversprechen vor: Wer zuerst stirbt, spendet dem anderen sein gesundes Herz bzw. Leber. Daraufhin Max: „I ha viellecht no drei Wocha zum Läba und sie offerieren mir a freilaufendi Läbera, wo in irgend amna Restaurant hockt und met schwachem Herz fetti Wurschtware isst….“

Wenn i sowieso a dr Läbere stirb …

Geschrieben hat das Stück der Kabarettist Lorenz Keiser, auf Liechtensteiner Verhältnisse und in den hiesigen Dialekt umgetextet wurde es von Karl Müller, der auch Regie führt. Die Technik betreut Jean-Jaques Bienz. Gespielt wird die schwarze Komödie von Wilfried Forte, Norbert Goop, Hermi Hefti, Monika Linsmaier, Irmgard Ritter, Frieda Schurti und Martin Walser. Seit Oktober letzten Jahres wird zweimal die Woche je 2 ½ Stunden lang geprobt. Bei der Aufführung wird die Truppe von einem ad hoc Ensemble des Liechtensteiner Seniorenchors unterstützt, die Musikbearbeitung stammt von Hugo Lins, der auch die musikalische Begleitung übernommen hat. Nach der intensiven Vorbereitungszeit freuen sich alle Beteiligten auf die Vorstellungen, bei denen das Publikum wie jedes Jahr von den Mitgliedern der Seniorenbühne bewirtet und betreut wird.

Premiere von „Wer zuletzt stirbt“ ist am 20. Februar um 19 Uhr im Gemeindesaal Eschen. Weitere Vorstellungen: Sonntag, 21. Februar um 17 Uhr, ebenfalls in Eschen, im Triesner Gemeindesaal am Samstag, 27. Februar um 19 Uhr und am 28. Februar um 17 Uhr. Die letzte Vorstellung ist am 6. März um 17 Uhr im Schaaner SAL.

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In der Komödie „Wer zuletzt stirbt“ bräuchte Max Meier (Martin Walser) die gesunde Leber von Josef Ott (Wilfried Forte). Der wiederum bräuchte das Herz von Max Meier.
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Max Meier (Martin Walser) wird in der Komödie „Wer zuletzt stirbt“ liebevoll von Schwester Jasmin (Hermi Hefti) umsorgt

 

 

 

 

 

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