Leserbrief von Beat Schurte,
Breiten 19, Eschen
Wenn ausgerechnet der Triesenberger Vorsteher Christoph Beck in der LIEWO mehr Mitsprache, Weitsicht und demokratische Legitimation bei der Raumplanung fordert, kann man ihm durchaus zustimmen. Bei einem Punkt hat Vorsteher Beck völlig recht: Regierung und Ämter haben bei grossen Bauprojekten schon mehrfach bewiesen, dass staatliche Planung nicht automatisch gute Planung ist. Mitsprache, Weitsicht und Kontrolle sind deshalb dringend nötig.
Nur: Diese Ansprüche gelten nicht erst dann, wenn andere planen.
Gerade in Triesenberg – und von Malbun fangen wir lieber gar nicht erst an – gäbe es genügend Anlass, die eigene Planung kritisch zu hinterfragen. Wer im Tal den Mahnfinger hebt, sollte am eigenen Berg erst einmal die eigenen Bausünden erklären.

