Rang 22 von Püntener (Short-Track) und Rang 23 von Sprenger (Cross-Country) sind die Ausbeute der Mountainbiker auf der neuen Weltcupstrecke von Soldier Hollow, Utah.

Die Weltcupstrecke in Utah war die wohl einfachste Strecke des gesamten diesjährigen Mountainbike-Weltcups. Dementsprechend schnell waren die Rennen. Romano Püntener und Felix Sprenger starteten in der U23.

Romano Püntener zeigte sich mit dem Short-Track- und dem Cross-Country-Bewerb zufrieden: «Ich konnte die Leis­tungen abrufen, die derzeit meinem Leistungsstand entsprechen.» Im Short-Track bildete sich schnell eine Gruppe mit 20 Fahrern. «Es war schade, dass ich diese aufgrund der Startposition knapp verpasste. Das Feld war extrem nahe zusammen und ich schaffte es nach dem kurzen Aufstieg jeweils nahe an die Gruppe.» Da der Aufstieg mit 30 Sekunden kurz war, war ein Handorgeleffekt die Folge. Dass Pün­tener insgesamt in vier Runden Top-7-Zeiten erzielte, gegen Ende des Rennens zusätzlich sechs Positionen gutmachen konnte und schliesslich das Ziel mit nur 18 Sekunden Rückstand auf die Spitze als 22. erreichte, zeigt, dass er sich nach wie vor in einer guten Verfassung be­findet.

Amerikanische Fans feierten den Event
Am Sonntag war auf der Cross-Country-Strecke einiges los. Die regionalen Fans freuten sich auf diesen neuen Anlass in ihrer Heimat und feierten die Sportlerinnen und Sportler. «Auch wenn die Strecke technisch nicht herausfordernd war, war sie sehr schön zu fahren», so Püntener. Er positionierte sich vom Start weg in einer sechsköpfigen Gruppe und versuchte in den letzten von insgesamt sieben Runden nochmals anzugreifen, was ihm mit einer sehr guten Rundenzeit im  sechsten Durchgang gelang. Schliesslich belegte er Rang 29.

Felix Sprenger erhoffte sich mehr als Rang 23
Felix Sprenger konnte seine eigenen Erwartungen nicht erfüllen: «Seit der Weltmeister-schaft läuft es zäh und ich kann meine gute Form nicht in gute Resultate umwandeln.» Das Short-Track – Rang 28 – nutzte er als gute Aktivierung nach der Reise. Mehr hatte er sich für das Cross-Country-Rennen vorgenommen: «Es machte Spass, die flüssige Strecke zu fahren, auch wenn ich zu Beginn etwas gegen Rückenschmerzen zu kämpfen hatte und danach den Rhythmus nicht wie gewünscht fand.»

Schliesslich fiel er beim Zielsprint auch noch aus einem Klickpedal und musste den zwei Mitsprintern den Vorsprung lassen, sodass er sich als 23. klassierte.

Letzte Saisonrennen in Lake Placid
Nun heisst es für die Liechtensteiner U23-Fahrer, sich gut zu erholen und am kommenden Wochenende in Lake Placid einen versöhnlichen Saisonabschluss zu feiern. (eingesandt)

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