Reykjavik. – Vom 21. bis 23. Juni 2026 fand in Reykjavik das jährliche EFTA-Ministertreffen statt. Dabei tauschten sich die Minister mit Vertretern der Parlamente sowie Arbeitnehmer- und Arbeitgeberverbänden der vier EFTA-Staaten Norwegen, Island, die Schweiz und Liechtenstein aus. Auch der EFTA-Gerichtshof und die Überwachungsbehörde haben am Treffen teilgenommen. Liechtenstein wurde auf parlamentarischer Ebene durch die Abgeordneten Sebastian Gassner und Roger Schädler sowie Delegationssekretärin Jessica F. Bucher vertreten.
Im Zentrum der Gespräche stand die Weiterentwicklung bestehender und neuer Abkommen. Gemeinsames Ziel ist es, das EFTA-Handelsnetzwerk durch neue Kooperationen sowie die praktische Umsetzung bereits gültiger Freihandelsabkommen zu verbessern.
«Dieser jährliche Austausch unter Einbezug verschiedener politischer Ebenen der EFTA-Staaten ist zentral, um die wirtschaftlichen und politischen Beziehungen weiterzuentwickeln und gemeinsam zu priorisieren», so Delegationsleiter Sebastian Gassner.
Um die Modernisierung eines wichtigen Abkommens der ersten Generation zu unterstützen, hat der parlamentarische Ausschuss am Rande des Treffens entschieden, im kommenden Jahr eine Drittlandreise nach Kanada durchzuführen. Kanada ist auch für Liechtenstein ein wichtiger Handelspartner.
Mit der Übernahme des Jahresvorsitzes durch Liechtenstein am 1. Juli wird das nächste EFTA-Ministertreffen im Fürstentum stattfinden.
BILD: von links: Die EFTA-Delegation des Landtags mit den Abg. Roger Schädler und Sebastian Gassner (Delegationsleiter) sowie Delegationssekretärin Jessica F. Bucher im Konferenzzentrum in Reykjavik. (Foto: PD)

