Vaduz (ots) – Die Regierung des Fürstentums Liechtenstein ist tief betroffen über das Ausmass der Zerstörung und das menschliche Leid nach den schweren Erdbeben in Venezuela. Liechtenstein unterstützt die humanitäre Hilfe vor Ort mit insgesamt 300’000 Schweizer Franken. Je 100’000 Franken gehen an das UNO-Welternährungsprogramm (WFP), das UNO-Kinderhilfswerk (UNICEF) sowie an das Liechtensteinische Rote Kreuz (LRK), welches die Mittel im Rahmen seines Spendenaufrufs an die Internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften (IFRC) weiterleitet.

Am 24. Juni 2026 wurde Venezuela von zwei schweren Erdbeben getroffen. Besonders betroffen sind La Guaira und Caracas. Gemäss den derzeit verfügbaren Schätzungen sind mehrere Millionen Menschen betroffen, rund 1’500 Todesfälle und mehr als 3’000 Verletzte wurden bereits gemeldet. Angesichts der verheerenden Auswirkungen der Katastrophe und des grossen menschlichen Leids ist rasche humanitäre Unterstützung besonders wichtig.

Als Zeichen der Solidarität leistet Liechtenstein die folgenden drei humanitären Beiträge:

– WFP erhält 100’000 Schweizer Franken für die Nahrungsmittelhilfe an betroffene Haushalte sowie logistische Unterstützung der internationalen humanitäre Hilfsaktion;

– UNICEF erhält 100’000 Schweizer Franken für die Unterstützung von Kindern und Familien im Bereich Gesundheit, Wasser, Hygiene und Kinderschutz;

– Das LRK erhält 100’000 Schweizer Franken zur Unterstützung von dessen Spendenaufruf vom 25. Juni für die Erdbebenopfer in Venezuela. Diese Mittel gehen über das LRK an die IFRC, welche damit die Arbeit des Venezolanischen Roten Kreuzes in den Bereichen Rettung, Erste Hilfe, psychosoziale Hilfe und Notversorgung unterstützen wird.

Mit diesen Beiträgen trägt Liechtenstein zur Bewältigung der akuten humanitären Folgen der Erdbeben bei und stärkt das gemeinsame Engagement von privater und öffentlicher Hand zugunsten der betroffenen Menschen in Venezuela.

 

 


BILD: Unter diesem Schutt der zusammengestürzten Häuser liegen weitere Todesopfer. Das Erdbeben in Venezuela war eines der stärksten in den letzten 50 Jahren im südamerikanischen Land. Foto: Picture Alliance, FFM, Jonathan Lanza.


 

 

 

 

 

 

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