Leserbrief von Silvia Ritter, Rennhofstrasse 39, Mauren
Anstatt sich in Detailfragen zu verlieren, ob ausländische Tatverdächtige nun im Inland oder im Ausland wohnhaft sind, sollte sich das «Vaterland» endlich mit der eigentlichen Problematik befassen: der alarmierenden Entwicklung der Kriminalstatistik. Die Bevölkerung interessiert nicht, an welcher Adresse ein Tatverdächtiger gemeldet ist, sondern weshalb die Zahl ausländischer Tatverdächtiger derart zunimmt und warum die Sicherheit im Land spürbar leidet.
Wenn immer mehr Straftaten von Personen aus dem Ausland begangen werden, macht das die Lage nicht weniger, sondern noch tragischer. Denn das zeigt deutlich, dass wir unsere Grenzsicherung und die Kontrolle darüber, wer ins Land kommt, offensichtlich nicht im Griff haben. Wer diesen Zusammenhang kleinredet oder mit statistischen Spitzfindigkeiten relativiert, betreibt Augenwischerei.
Die Bürger erwarten von Medien und Politik eine ehrliche Analyse der Ursachen und konkrete Lösungen, keine Ablenkungsdebatten über Definitionen. Es braucht endlich den Mut, die Realität klar zu benennen: Eine unkontrollierte Zuwanderung und mangelnde Grenzkontrollen haben Konsequenzen für die innere Sicherheit.
Die Aufgabe einer Zeitung sollte es sein, Missstände offen anzusprechen und kritisch zu hinterfragen, statt mit Nebenschauplätzen vom Kernproblem abzulenken.
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