Vaduz (ots) – Nach einem Arbeitsgespräch mit Regierungschefin Brigitte Haas lud der neue EU-Botschafter Andreas Künne zum Europatag in den Rathaussaal nach Vaduz. Am Europatag wird der Schuman-Erklärung vom 9. Mai 1950 gedacht, die den Beginn des europäischen Integrationsprozesses markiert.
Der diesjährige Europatag stand im Zeichen der starken Partnerschaft zwischen der EU und Liechtenstein in einer Welt der neuen globalen Herausforderungen.
Zusammenarbeit bekräftigt
Regierungschefin Brigitte Haas bezeichnete in ihrer Rede zum Europatag die langjährige Zusammenarbeit im EWR als Fundament für unsere zukünftige Partnerschaft und gleichzeitig auch als beeindruckenden Meilenstein. Seit Liechtensteins Zustimmung zum EWR-Beitritt vor über 30 Jahren wird das EWR-Abkommen sowohl von der Bevölkerung, der Wirtschaft und auch von der Regierung sehr geschätzt und geniesst breite Zustimmung und Unterstützung.
Gerade in herausfordernden Zeiten ist die Zusammenarbeit mit einem starken Partner wie die Europäische Union wichtig. „Die grossen Herausforderungen unserer Zeit lassen sich nicht im Alleingang bewältigen. Gemeinsam können wir Rechtsstaatlichkeit sichern, Vertrauen bewahren und Europa als Raum von Frieden, Stabilität und Chancen weiterentwickeln“, so die Regierungschefin. Dabei gelte es, gemeinsame und grössenverträgliche Lösungen zu entwickeln.
Treffen mit Regierungsrat Hubert Büchel
Im Anschluss der Feierlichkeiten zum Europatag empfing Regierungsrat Hubert Büchel die in Liechtenstein akkreditierten Botschafterinnen und Botschafter der EU-Staaten zu einem Dialog. Zu den angesprochenen Themen zählte, die Beziehungen Liechtenstein zur EU, aktuelle wirtschaftlichen Entwicklungen, die Situation im Migrationsbereich sowie weitere europapolitische Fragen.
Europatag 2026 – Veranstaltung zum Europatag (Gruppenbild mit Regierungschefin Haas), am 11.05.2026 im Rathaussaal Vaduz, FOTO & COPYRIGHT: Julian Konrad 2026 (Julian Konrad Media Est.)
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