IN DER UKRAINE HAT DER KRIEG BEGONNEN!

Russland ist in der Nacht zum Donnerstag in die Ukraine eingefallen. Foto: Picture Alliance, Frankfurt/Main

Russland ist in der Nacht auf Donnerstag mit Truppen in die Ukraine eingedrungen. Präsidenten Putin gab den Befehl dazu. Wenig später rief Ukraines Präsident Selenski für das ganze Land den Kriegszustand aus.

Ukrainische Einheiten, militärische Kontrollzentren und Flugfelder im Osten der Ukraine seien unter intensivem russischem Beschuss. Das ukrainische Militär erklärte, die Luftwaffe versuche, einen russischen Luftangriff abzuwehren. Auch gibt es angriff an der weissrussischen Grenze. US-Präsident Joe Biden warnte Wladimir Putin vor «harten Sanktionen».

Schweiz verurteilt russische «Invasion» aufs Schärfste

Das Schweizer Aussendepartement hat den Einmarsch Russlands in der Ukraine in einer Stellungnahme als «Invasion» aufs Schärfste verurteilt. Es forderte Russland zur sofortigen Einstellung der «militärischen Aggression» und zum Rückzug der Truppen aus der Ukraine auf.

«Dies ist eine grobe Verletzung internationalen Rechts», schrieb das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) am Donnerstag im Kurznachrichtendienst Twitter. Internationales humanitäres Völkerrecht müsse respektiert werden. «Wir sind sehr besorgt über die Gefahr für unschuldige Zivilisten.»

Das Aussendepartement empfahl Schweizer Staatsangehörigen in der Ukraine das Land mit eigenen Mitteln zu verlassen, wenn dies möglich und sicher erscheine. Die Schweizerische Botschaft in Kiew bleib derweil weiter operativ. Das EDA riet Schweizer Staatsangehörigen, die Unterstützung benötigten, sich an die Botschaft oder an die Telefon-Hotline des EDA zu wenden.