Triesen: Projekt «Familienforschung Liechtenstein» befürwortet

Die Gemeinde Triesen befürwortet in einem grundsätzlichen Beschluss des Gemeinderates die Teilnahme am Projekt «Familienforschung Liechtenstein». Voraussetzung an der Teilnahme ist die Beteiligung aller Gemeinden sowie die Einhaltung des unter allen Gemeinden Liechtensteins definierten Kostenschlüssels.

In seiner Sitzung vom 19. Oktober 2021 befasste sich der Triesner Gemeinderat mit dem von der Vorsteherkonferenz initiierten Projekt «Familienforschung Liechtenstein». Ziel dieses landesweiten Projekts ist die gemeindeübergreifende Vernetzung aller Daten, welche von den unterschiedlichen Ahnenforschungsgruppen akribisch zusammengetragen wurden. Das Kernziel neben der Zusammenführung aller Daten ist vor allem die Online-Veröffentlichung der Familienstammbäume. Mit der Zusammenführung und Vernetzung der Ahnenforschung wird ein Mehrwert für Benutzer geschaffen sowie eine ausgezeichnete Grundlage für Familienforschung und historische Wissenschaften sichergestellt. Die Gemeinde Triesen verfügt zurzeit über das «Triesner Familienbuch – Die alteingesessenen Bürgerfamilien» mit sechs Bänden aus dem Jahr 2001.

Gelingen setzt Teilnahme aller Gemeinden voraus
Der Triesner Gemeinderat beschloss eine grundsätzliche Teilnahme am Projekt, hielt aber im Sinne eines Vorbehalts fest, dass er es als Voraussetzung für das Gelingen erachte, dass sich sämtliche Gemeinden aktiv einbringen und eine Projektbeteiligung zusichern. Ebenso stimmte der Triesner Gemeinderat dem von der Projektarbeitsgruppe erarbeiteten Kostenbeteiligungsschlüssel sämtlicher Gemeinden zu und genehmigte den gemeinderelevanten Budgetkredit in der Gesamthöhe von 116’535 Franken, welcher projektbezogen auf die Jahre 2022, 2023 und 2024 verteilt wird. Mit diesem Beschluss verbunden hielt der Gemeinderat des Weiteren fest, dass die genehmigte Kostenbeteiligung für die Gemeinde Triesen die Teilnahme aller Gemeinden abbilde und voraussetze.