Neue Führungsstrukturen bei LGT treten Anfang 2021 in Kraft

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Wie im Frühjahr 2020 angekündigt, werden die drei Geschäftsbereiche der heutigen LGT Group im Private Banking, Asset Management und Impact Investing künftig als eigenständige, fokussierte Unternehmen am Markt auftreten. Plangemäss werden ab Anfang 2021 – dem Jahr, in welchem die LGT ihr 100-Jahr-Jubiläum feiert – neue Führungsstrukturen in Kraft treten. S.D. Prinz Max von und zu Liechtenstein wird auf diesen Zeitpunkt das Präsidium des Stiftungsrates übernehmen. Das Private-Banking-Geschäft wird ab 2021 von Olivier de Per- regaux als CEO geführt werden.

 Die Umsetzung der neuen Strukturen bei der LGT ist über die vergangenen Monate wie geplant fortgeschritten. Damit die drei Geschäftsbereiche der LGT im Private Banking, Asset Management und Impact Investing ihre jeweiligen Märkte noch gezielter adressieren können, werden sie künftig als eigenständige Unternehmen am Markt auftreten. Wie bereits kommuniziert, wird die heutige Gruppenstruktur per Ende 2021 aufgelöst, und die drei neuen Unternehmen werden künftig direkt von der Fürst von Liechtenstein Stiftung gehalten werden.

Die neuen Managementstrukturen treten bereits per Anfang 2021 in Kraft. CEO von LGT Private Banking mit rund CHF 170 Milliarden an verwalteten Vermögen und 3200 Mitarbeitenden wird Olivier de Perregaux, seit 2001 CFO der LGT Group. Die weiteren Mitglieder der Geschäftsleitung sind Heinrich Henckel (Schweiz), Henri W. Leimer (Asien), Roland Schubert (Liechten- stein) sowie Michael Bürge (CFO), André Lagger (Financial Services) und Stephan Tanner (Front Solutions & Corporate Develop- ment).

LGT Capital Partners mit verwalteten Vermögen von mehr als CHF 60 Milliarden und über 550 Mitarbeitenden wird unverändert von Roberto Paganoni, CEO von LGT Capital Partners seit 2001, und seinem bewährten Führungsteam geleitet werden.

Für die Kundinnen und Kunden ergeben sich aufgrund der neuen Strukturen keine Veränderungen. LGT Private Banking wird auch künftig auf die Expertise und das Angebot von LGT Capital Partners zurückgreifen können, und das Fürstliche Portfolio als Flaggschiffprodukt wird weiterhin exklusiv den Kunden von LGT Private Banking zur Verfügung stehen.

Oberstes Führungsgremium im Zeichen der Kontinuität
Wie bereits mitgeteilt, fällt die Einführung der neuen Strukturen mit dem altersbedingten Rücktritt von S.D. Prinz Philipp von und zu Liechtenstein zusammen, der dem Stiftungsrat der LGT Group seit 2001 als Präsident vorsteht. Als Honorary Chairman wird er der LGT weiterhin eng verbunden bleiben, und sein Amt als Präsident des Stiftungsrates der Gruppe wird per Anfang 2021 S.D. Prinz Max von und zu Liechtenstein übernehmen. Ab Anfang 2022, nach der geplanten Umsetzung der neuen rechtlichen Strukturen und der Auflösung der bisherigen Gruppenstruktur, wird S.D. Prinz Max von und zu Liechtenstein die Aufsichtsgremien der drei neuen Unternehmen präsidieren. Als weiteres Mitglied der Fürstenfamilie wird S.D. Prinz Hubertus von und zu Liechtenstein, seit 2017 Verwaltungsratsmitglied der LGT Banken in Liechtenstein und in der Schweiz, im Stiftungsrat der LGT Group bzw. künftig jenem von LGT Private Banking Einsitz nehmen. Denselben Gremien wird auch Thomas Piske angehören, der seit 2009 als CEO den LGT-Geschäftsbereich Private Banking mit grossem Erfolg geführt hat und damit über umfassende Erfahrung und Expertise im Bank- und Kundengeschäft verfügt.