Sonderausstellung zu Volksfrömmigkeit zu Weihnachten

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Holzkästchen mit Jesuskind als Fatschenkind, Klosterarbeit, 29.5 x 41.5 x 16.5 cm, Herkunft unbekannt, wohl um 1900

Jesuskind, Windelkind, Fatschenkind

Die Tradition der Weihnachtsausstellung im Liechtensteinischen LandesMuseum geht ins achte Jahr. Nachdem in den letzten Ausstellungen Maria, der Heilige Josef und die Krippe im Zentrum standen, wendet sich die diesjährige Weihnachtsausstellung dem zentralen Moment der Weihnachtsgeschichte zu – dem Jesuskind.

Ausgangsmoment ist die Weihnachtsgeschichte im Lukas-Evangelium und der Bericht über Maria, die ihren neugeborenen Sohn in Windeln wickelt und in eine Futterkrippe legt.

Die Liebe und Aufmerksamkeit, die dem frisch geborenen Jesuskind entgegengebracht werden, zeigen sich besonders in Werken der Volksfrömmigkeit aus dem 18. bis frühen 20. Jahrhundert. Die rund fünfzig ausgestellten Kloster- und Wachsarbeiten aus der Sammlung des Liechtensteinischen LandesMuseums laden zum genauen Schauen und Entdecken ein. Und so finden sich neben dem in eine Windel gewickelten, mit einem weissen Tuch bedeckten oder in ein aufwändiges Kleid gekleideten Jesuskind auch das für den süddeutschen Raum typische eng in Bänder gewickelten Jesuskind – das Fatschenkind. Eingefügt in ein prächtig gearbeitetes Gehäuse stellen die Fatschenkinder die kleinste Form der Weihnachtskrippe dar.

Die Weihnachtsausstellung ist bis zum 17. Januar 2021 zu sehen.

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