„Schutz des menschlichen Lebens und der öffentlichen Gesundheit“

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Aussenministerin Katrin Eggenberger vertrat Liechtenstein am Mittwoch, 4. November 2020 bei der virtuellen Ministersession des Europarats, welche aufgrund der aktuellen Entwicklungen der Covid-19 Pandemie nicht wie geplant in Athen stattfinden konnte. In der diesjährigen Konferenz standen Themen wie wirksames Krisenmanagement während der Covid-19 Pandemie, die Stärkung von Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte Europas sowie der 70. Jahrestag der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) im Mittelpunkt.

Genau 70 Jahre sind seit der Unterzeichnung der Europäischen Menschenrechtskonvention am 4. November 1950 in Rom vergangen. Die Konvention nimmt seither eine unabdingbare Position im europäischen System zum Schutz der Menschenrechte ein. Ein historischer Meilenstein wie dieser bietet Gelegenheit in Austausch zu treten und über künftige Herausforderungen zu sprechen. Aufgrund der aktuellen sanitären Krise wird eine weitaus umfassendere Nutzung der digitalen Technologien und künstlichen Intelligenz erwartet, um die Lücke der physischen Treffen und Veranstaltungen langfristig füllen zu können.

Aussenministerin Katrin Eggenberger betonte in ihrer Rede Liechtensteins Bekenntnis zum Multilateralismus, zu den Grundwerten des Europarats und zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. In einer demokratischen Gesellschaft erfüllen Journalisten eine unverzichtbare Funktion, weshalb Liechtenstein stolz ist, Teil der informellen ‚Group of Friends on Safety of Journalists and Media Freedom‘ zu sein: „Unser Ziel ist es, die Sicherheit von Journalisten und den Zugang zu verlässlichen Informationen durch freie, unabhängige, pluralistische und vielfältige Medien zu gewährleisten“, so Katrin Eggenberger.