Mehr Studierende an der Universität Liechtenstein

102
Schriftsätze – StPO und ZPO: In dieser Seminarreihe bietet die Universität Liechtenstein im Juni eine spezifische Weiterbildung für Konzipienten, Juristen und Rechtsanwälte.

Die Universität Liechtenstein verzeichnet zum Stichtag 15. November 2020 707 Studierende in konsekutiven Studienprogrammen. Das ist die höchste Zahl an Studierenden seit dem Bestehen als Universität.

Für die Bildungsstatistik des Landes weist die Universität Liechtenstein in den konsekutiven Bachelor-, Master- und Doktoratsstudiengängen 707 inskribierte Studierende aus, gegenüber 678 zum Vergleichszeitpunkt des Vorjahres. Die aktuellen Studierendenzahlen liegen somit im oberen Bereich der in der Leistungsvereinbarung festgelegten Bandbreite von 500 bis 800 Studierenden in den konsekutiven Studiengängen in Architektur und Wirtschaftswissenschaften. Die Universität Liechtenstein ist darüber sehr erfreut und stellt Planungen an, wie sie dem erhöhten Raumbedarf bei gleichzeitiger Gewährleistung der persönlichen Betreuungsqualität nachkommen kann.

Höhere Sichtbarkeit
Mit 296 Studierenden, die neu ein Studium an der Universität Liechtenstein aufgenommen haben (Vorjahr 244), erhöhte sich der Zulauf praktisch über alle Programme hinweg. Auffällig ist die Situation im englischsprachigen Masterstudiengang „Architecture“, in dem nicht alle Bewerberinnen und Bewerber angenommen werden konnten und in dem die Ablehnungsquote höher liegt als in der Vergangenheit. Das lässt auf eine verbesserte internationale Sichtbarkeit des Programms nach der Akkreditierung der Architekturfakultät durch das renommierte RIBA (Royal Institute of British Architects) schliessen.

Strategiekonform
Insgesamt ist eine stetige Steigerung bei den Studierenden im Masterbereich erkennbar. Das entspricht der Strategie der Universität und dem Ziel, hoch qualifizierte Fachkräfte für den Arbeitsmarkt fit zu machen. Darauf wird die Universität Liechtenstein auch künftig ein besonderes Augenmerk richten. Ebenfalls erfreulich ist die höhere Anzahl an Studierenden aus der Schweiz, womit sich die Position im Rahmen der Interkantonalen Universitätsvereinbarung (IUV) festigt.

Besonderheiten des Coronajahrs
Im Wintersemester 2020/21 ist die Zahl der Studienanfänger auch in den Nachbarländern gestiegen. Ein Grund dafür liegt in einer höheren Anzahl an Maturanden, in Österreich zusätzlich verstärkt durch eine besser ausgefallene Reifeprüfung aufgrund der Einberechnung der Jahresnoten. Vor allem schlägt aber der coronabedingte Entfall von Zwischenjahren nach der Matura durch, womit sich mehr Maturanden unmittelbar für ein Hochschulstudium entscheiden.

„Unsere Strategie hilft uns, sich in dieser speziellen Situation als persönliche, qualitätsvolle Universität zu behaupten,“ analysiert Prof. Dr. Ulrike Baumöl, Rektorin der Universität Liechtenstein. Dass neben den eigenen Aktivitäten zur Gewinnung von studierwilligen jungen Menschen auch Corona einen Anteil an den höheren Zahlen hat, steht für Baumöl ausser Zweifel. „Aber trotz massiver Hochschulinvestitionen im benachbarten Ausland ist es uns gelungen, die Sichtbarkeit als attraktive Universität in der Region und international weiter zu erhöhen.“