Neue Erkenntnisse zum tödlichen Gewaltsdelikt in St. Gallen

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Neue Erkenntnisse zum Gewaltdelikt
an der Speicherstrasse

 

St. Gallen – Um die Mittagszeit des 2. September 2020 wurde die Stadtpolizei St. Gallen über ein Gewaltdelikt in einer Wohnung an der Speicherstrasse informiert. (Wir berichteten). Bei der anschliessenden polizeilichen Intervention kam es zum Schusswaffeneinsatz. Am Tag danach liegen neue Erkenntnisse zu diesem Ereignis vor.

Bei der Stadtpolizei St. Gallen ging am 02. September 2020 kurz nach 12:00 Uhr die Meldung ein, dass es in einer Wohnung an der Speicherstrasse in St. Gallen zu einem Gewaltdelikt gekommen sei. Nach diesem Meldungseingang rückte eine Patrouille der Stadtpolizei St. Gallen unverzüglich an die Speicherstrasse aus.

Gemäss neuesten Erkenntnissen, betrat ein 22jähriger Schweizer ein Wohnhaus an der Speicherstrasse in St. Gallen. In der Folge verschaffte er sich Zutritt in eine Wohnung und schlug mit einem stumpf-kantigen Gegenstand äusserst brutal auf eine dort anwesende 46jährige Frau ein. Die eintreffenden Polizeibeamten forderten den mutmasslichen Täter mehrfach auf, inne zu halten, worauf er jedoch nicht reagierte und weiter massivst auf die Frau einschlug. Darauf gaben die beiden Polizisten mehrere Schüsse auf den mutmasslichen Täter ab.

Der 22jährige Schweizer verstarb noch am Tatort. Die 46jährige Frau wurde mit schwerwiegendsten Kopfverletzungen ins Kantonsspital St. Gallen gebracht, wo sie jedoch an den Folgen eines schweren Schädel-Hirn-Traumas verstarb.

Die Umstände, wie es zu dieser Tat kam und was das Motiv des mutmasslichen Täters war, sind Gegenstand der weiteren Ermittlungen. Zum jetzigen Zeitpunkt erscheinen sowohl die Auswahl der Wohnung als auch des Opfers völlig zufällig. Es bestehen Anhaltspunkte, dass der mutmassliche Täter psychische Probleme hatte. (Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen).