Gesetzlich verankerte Klimaneutralität

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Parteienbühne: Fraktion
der Freien Liste

Der Klimawandel ist in vollem Gange. Die Medien berichten fast täglich von Extremwetterereignissen. Zuwarten und Nichtstun bis noch weitreichendere Katastrophen eintreten, ist keine Lösung, denn dann ist es zu spät, den Klimawandel zu stoppen.

Die Jugend geht dafür mit „Fridays for Future“ auf die Strasse – aus Sorge um unser Klima und unsere Zukunft. Liechtenstein wartet derweil noch auf die Energiestrategie 2030 und die Vision, wie Liechtenstein 2050 in Sachen Energieverbrauch und Klima aufgestellt sein wird.

Auch wenn die Regierung die Energievision 2050 noch nicht verabschiedet hat, wird im nächsten Landtag die Klimaneutralität bis ins Jahr 2050 ein zentrales Thema sein. Laut der Regierung wäre eine gesetzliche Verankerung der Klimaneutralität bis ins Jahr 2050 prinzipiell möglich, wenn der Landtag dies wünscht.

Diese Bestrebung macht nicht nur energiepolitisch Sinn, sondern ist auch ein wichtiger Schritt, um die UNO Nachhaltigskeitsziele zu erreichen. Klimaneutralität kann – unter anderem – mit der Steigerung der Energieeffizienz und dem Ausbau erneuerbarer Energien erreicht werden. Wenn dies im Inland geschieht, wird auch die einheimische und regionale Wertschöpfung gesteigert, was wiederum hilft, die Abhängigkeit aus dem Ausland zu reduzieren.

Für die Fraktion der Freien Liste ist klar, dass der Landtag das Ziel der Klimaneutralität bis 2050 gesetzlich verankern muss. Dies ganz nach dem SMART Prinzip: Ein Ziel muss spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch und terminiert sein. Klimaneutralität bis ins Jahr 2050 ist möglich.

Es liegt nun am Landtag, bei der Debatte um das Emissionshandelsgesetz smarte Ziele und ein Zeichen zu setzen: Wir brauchen ein klimaneutrales Liechtenstein bis ins Jahr 2050. Dafür setzt sich die Freie Liste ein.

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