Bravo und Kompliment! Der FC Vaduz ist wieder erstklassig!

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Coulibaly Mohamed hatte mit seinen zwei Treffern heute in Thun grossen Anteil für den erfolgreichen Aufstieg in die Super League. Foto: Jürgen Posch

Trotz der 4:3-Niederlage beim FC Thun reichte das Gesamtskore von 5:4 um aufzusteigen.

 

Riesenfreude beim FC Vaduz. Nach 2008 und 2014 ist es dem Verein zum dritten Mal gelungen in die Super League aufzusteigen. Dafür gebührt Trainer Mario Frick, Staff und Mannschaft ein dickes Lob. Die FC Thuner, die aufopferungsvoll kämpften und auch alles in die Waagschale warfen, reichte der 4:3-Sieg nicht, nachdem der FCV ein 2:0-Polster aus dem 1. Barragespiel mit nach Thun nehmen konnte und das Gesamtskore von 5:4 für die Liechtensteiner sprach.

Der FCV spielte seine ganze Routine aus und war auf den Punkt parat, um das zum Meisterschaftsbeginn nie geglaubte und auch nie anvisierte Ziel zu erreichen. Umso grösser ist jetzt die Freude.

Der FC Thun spielte besser als vor drei Tagen in Vaduz. Aber es dauerte fast eine Halbzeit um so richtig in die Gänge zu kommen, auch wenn die Berner Oberländer loslegten wie die Feuerwehr. Aber vorerst ohne nennenswerten Ertrag.

Es waren wiederum die Vaduzer, welche durch Coulibaly in Führung gingen, nachdem Keeper Faivre einen Schuss von Cicek abprallen liess, Schwizer am schnellsten reagierte und in der Mitte Coulibaly bediente, der die Kugel nur noch über die Linie köpfen musste. (19.) Basil Stillhart glich kurz vor dem Pausenwechsel aus. Er übernahm eine Cornerflanke von Bertone am zweiten Pfosten per Kopf und der von Goali Büchel noch abgefälschte Ball fand den Weg zum Ausgleich ins Tor.

Nach Seitenwechsel fünf weitere Tore

Nach Seitenwechsel gingen die Thuner bereits in der 47.min. durch Bertone in Führung, die Coulibaly mit seinem zweiten Treffer in diesem wichtigen und hoch interessanten Spiel vier Minuten später ausgleichen konnte. (51.). Es kam noch besser für die Gäste aus dem Fürstentum. Der ebenfalls starke Cicek gelang in der 69.min. die erneute Führung zum 2:3, ein Ergebnis, das bis kurz vor Spielende Bestand hatte. In dieser Phase kam doch einige Nervosität und Hektik ins Spiel, das schlussendlich mit mehreren gelben und einer Roten Karte geahndet wurde.

Gegen Schluss waren wieder die Thuner an der Reihe mit Munsy zum 3:3 und mit Rapp in den letzten Sekunden der Nachspielzeit zum 4:3-Endstand. Die Vaduzer waren froh, dass es endlich vorbei war.

TELEGRAMM

Stadion: Stockhorn Arena, Thun
Zuschauer: 1’000 (Coronabedingt)
Schiedsricher: Adrien Jaccottet
FC Thun: Faivre; Joss, Havenaar (71.Sutter), Stillhart, Hefti; Breitenmoser (67. Rapp), Bertone, Karlen, Hasler; Munsy, Band
FC Vaduz: Büchel; Rahimi, Schmid, Simani; Dorn, Lüchinger, Wieser (70.Milinceanu), Schwizer (78.Djokic); Cicek (78.Frick); Coulibaly (70.Prokopic), Sutter (55.Gasser)
Tore: 19.min. 0:1 Coulibaly, 41.min.1:1 Eigentor, 47.min. 1:2 Bertone, 51.min.2:2 Coulibaly, 69.min. 2:3 Cicek,. 87.min. 3:3 Munsy, 93.min. 3:4 Rapp
Verwarnungen: Dorn (24.), Cicek (25.), Hefti (27.), Schwizer (31.), 64. Lüchinger, 90.min. Rot (Ampel) für Lüchinger
Bemerkungen: FCV-Goal Beni Büchel spielt von Beginn an, Lüchinger auch wieder dabei, regnerisch, hektische Schlussphase.