Ja, genau!

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«Auf nach Lindau. Dort wird der neue Durchgangsbahnhof bald fertig sein. Dann durchs Allgäu nach München, weiter Richtung Wien. Dort können riesige Baustellen der Bahn gesehen werden. Die Strecken werden durchgehend elektrifiziert, begradigt und für schnelle Züge zukunftstauglich gemacht. Und schon Ende Jahr kann München von Zürich über St. Margrethen in 3 und Wien in 4 Stunden erreicht werden. Auf diesen schnellen Strecken, die im Bahnjargon «Rennstrecken» genannt werden, haben langsame Güterzüge keinen Zugang. In München bitte eine S-Bahn-Station besichtigen. Da ist ein Perron mit Wartehäuschen und ein durch Apps bald hinfälliger Ticketautomat.»

Ja, genau! Die Schweizer, die Österreicher und eben auch die Deutschen machen es uns vor und setzen massiv auf die Bahn und auch auf die S-Bahn. Ja, in St. Margrethen gibt es die Verbindung Richtung Bregenz als Zusammenschluss der zwei S-Bahnen des Rheintals. Wenn wir wirklich nicht abgehängt werden wollen, müssen wir jetzt die zwei S-Bahnen des Rheintals nun auch im Süden, nämlich von Feldkirch nach Buchs verbinden, und alles daransetzen, dass durch einen Doppelspurausbau dort vor allem Personenzüge als S-Bahn fahren. Wenn wir das nicht machen, bleibt das Schienennetz bestehen und es hat dann wirklich Platz für alles andere, nur nicht für den Personenverkehr. Das wäre wirklich fatal. Deshalb ja zur S-Bahn.

Paul Eberle, Eschen
Bettina Fuchs, Balzers
Florin Konrad, Schaan
Gerald Marxer, Mauren

IG Mobiles Liechtenstein