Videokonferenz der deutschsprachigen Umweltministerinnen

274
Regierungsraetin und Umweltministerin Dominique Hasler bei einer Videokonferenz mit ihren Deutschsprachigen Umweltministerinnen Kolleginnen, aufgenommen am Donnerstag, 25. Juni 2020, im Regierungsgebaeude in Vaduz. Foto & Copyright: IKR/Eddy Risch.

Auf Einladung der liechtensteinischen Ministerin für Inneres, Bildung und Umwelt Dominique Hasler wurde anstelle des im Rahmen der COVID-19-Pandemie abgesagten informellen Treffen der deutschsprachigen Umweltministerinnen eine Videokonferenz durchgeführt, um auch in dieser aussergewöhnlichen Zeit den Austausch und die Zusammenarbeit in Umweltthemen fortzuführen.

Neben der Gastgeberin nahmen Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga (Schweiz), Bundesministerin Svenja Schulze (Deutschland), Bundesministerin Leonore Gewessler (Österreich) und Ministerin Carole Dieschbourg (Luxemburg) an der Videokonferenz der deutschsprachigen Umweltministerinnen teil.
Die Schwerpunkte bildeten die Themen Klimaschutz, nachhaltige Finanzen und die biologische Vielfalt. Zudem wurden der „European Green Deal“ und die sog. „Green Recovery“ diskutiert, die dafür sorgen soll, dass nach der Bekämpfung der COVID-19-Pandemie der Fokus mittel- bis langfristig auf den Ausbau einer nachhaltigeren europäischen Wirtschaft gelegt werden soll.
Im Bereich des Klimaschutzes wurden verschiedene Initiativen und Kooperationsmöglichkeiten besprochen, um den Treibhausgasausstoss zu reduzieren.
Umweltministerin Dominique Hasler informierte ihre Amtskolleginnen zudem über die Projekte „Energie- und Klimapioniere“ sowie „Energie- und Klimawerkstatt“, die in Liechtenstein auf allen Schulstufen und im Bereich der Lehrlingsausbildung umgesetzt werden. Diese Projekte sollen Schüler und Auszubildende vom Kindergarten bis zur Sekundarstufe bzw. im Bereich der dualen Berufsbildung ermutigen, ihren Handlungsspielraum zum Schutze des Klimas zu entdecken bzw. ihre Berufskenntnisse für die Entwicklung energie- und ressourcensparender Projekte zu nutzen.
„Es ist mir ein Anliegen, dass die Herausforderungen im Umweltbereich trotz der aktuellen Fokussierung auf die COVID-19-Pandemie weiter bearbeitet werden und gemeinsame Lösungen für diese grenzüberschreitenden Herausforderungen gefunden werden“, so Umweltministerin Dominique Hasler.