Integrationsstudie Liechtenstein

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Die Arbeitsgruppe Integrationsstrategie hat unter der Leitung des Ministeriums für Gesellschaft eine Studie mit dem Titel: „Integration in Liechtenstein: Sozioökonomische Potenziale und Spannungsfelder“ in Auftrag gegeben. Die Studie untersucht eine Vielzahl von für die Integration zentralen Lebensbereichen und gibt einen Überblick über das liechtensteinische Integrationsgeschehen.

Die Studie bietet ein umfassendes Bild in die verschiedenen Migrationsbereiche. In ihrer generellen Stossrichtung wurden die Felder, in welchen Integrationsmassnahmen getroffen werden könnten, identifiziert und vorgeschlagene Massnahmen begründet. Die von der Studie für eine erfolgreiche Integration identifizierten Handlungsfelder greifen an vielen Stellen Phänomene und Beobachtungen auf, auf welche zu Liechtenstein vorliegende Statistiken und Studien auch hinweisen.
Eine Stellungnahme der Arbeitsgruppe zu den Studienerkenntnissen ist ein integrierter Bestandteil der Studie. Die Empfehlungen und Ergebnisse der Studie werden der Arbeitsgruppe als Referenzdokument für die Erarbeitung der neuen Integrationsstrategie dienen. Das Mandat der Arbeitsgruppe besteht in der Erarbeitung einer aktualisierten und den aktuellen Herausforderungen angepassten Integrationsstrategie sowie der Koordination eines Massnahmenplans zu dessen Umsetzung. Zudem kann mit der Realisierung der Migrationsstudie die übereinstimmende, dringliche Empfehlung Nr. 6 der Europäischen Kommission gegen Rassismus und Intoleranz (ECRI) an Liechtenstein umgesetzt werden.