Börse stürzt so stark ab wie zuletzt in der Finanzkrise

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Zürcher Börse

 

Börsen: In einer Woche fünf Billionen Dollar verloren

Die Furcht vor einer weltweiten Coronavirus-Epidemie ist dermassen gross, dass die Börsen nahezu implodieren. Seit Wochenbeginn ist der Verlust an den wichtigsten Börsenplätzen der Welt auf rund 5 Billionen Dollar angewachsen. Es ist die bislang schlimmste Woche seit der Finanzkrise 2008, verlautbart die Schweizer Handelszeitung. Und eine Besserung ist nicht in Sicht.

So beobachten Händler teils Panikverkäufe an den Börsen, die ihre Werte reihenweise abgeben. Allerdings erreichten weltweit die Aktienmärkte Höchststände, so dass die Verlust (noch) überschaubar seien, liest man in den amerikanischen Medien.

Der SMI verlor im Handelsverlauf am Freitag (28.2.) zeitweise gegen 4 Prozent und ging schliesslich mit 3.9 Prozent Verlust aus dem Markt. Der deutsche Dax schloss gleichzeitig mit tiefroten Zahlen und einem Minus von fast 4 Prozent. Der Dow Jones ging mit einem Wochenendschlusskurs von minus 1.4% aus dem Handel

Dow Jones verliert 1200 Punkte

Die Wall Street hatte am Donnerstag erneut einen schwarzen Tag erlebt. Der Aktienindex Dow Jones verlor am Donnerstag 1’200 Punkte oder 4,4 Prozent. Das war der grösste prozentuale Einbruch seit mehr als zwei Jahren; und in Punkten ausgedrückt war es der schwerste Rückschlag in der Geschichte des Börsenbarometers.

Und die Zeichen für die nächste Woche stehen ebenfalls nicht auf grün. Es muss an allen Märkten mit schwankenden Kursen gerechnet werden.  Denn solange die Epidemie, die durchaus zu einer Pandemie ausarten könnte, nicht beseitigt ist, dürften alle Börsen volatil bleiben. (Quelle:iqm)