Lehrstuhl für Finance organisiert Workshop

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An der Universität Liechtenstein fand – erstmal ausserhalb Österreichs – der diesjährige Workshop der Austrian Working Group on Banking and Finance statt. Auf dieser Konferenz präsentierten Jung-Wissenschaftler aus Deutschland, Österreich, Italien, Liechtenstein und der Schweiz ihre derzeitigen Forschungsarbeiten.

Der 34. Workshop der Austrian Working Group on Banking and Finance (kurz AWG) fand Ende November erstmals an der Universität Liechtenstein statt und wurde in Zusammenarbeit mit der Österreichischen Bankwissenschaftlichen Gesellschaft (BWG) veranstaltet. «Mit dieser Veranstaltung möchten wir besonders den Wissensaustausch unter den Nachwuchsforschenden aber auch die Vernetzung mit renommierten Experten fördern. Gleichzeitig stärken wir die Einbindung der Universität Liechtenstein in internationale Forschungsnetzwerke», erklärt Konferenzorganisator Assistenz-Professor Dr. Sebastian Stöckl.

An der zweitägigen Fachtagung nahmen 15 Wissenschaftler teil, die ihre aktuellsten Forschungsarbeiten im Bereich Banking und Finance vorstellten und diskutierten. Die einzigartige Mischung von renommierten Experten und Nachwuchsforschern sorgten für eine spannende und qualitativ hochwertige Konferenz. «Die vorgestellten Forschungsarbeiten zeigen auf, dass ‹Banking und Finance› mittlerweile ein riesiges und breit gefächertes Themenfeld umfasst, das ständig aktuellen Entwicklungen und Diskussionen unterliegt. Österreich ist hier – nicht zuletzt durch diese jährliche Veranstaltung – im Spitzenfeld vertreten. Es ist eine sehr erfreuliche Entwicklung, dass die Universität Liechtenstein den diesjährigen Workshop der Austrian Working Group mitorganisiert hat und, dass heuer wieder ein reger Gedankenaustausch stattgefunden hat», meint Dr. Markus Bunk, Geschäftsführer der österreichischen Bankwissenschaftlichen Gesellschaft (BWG). Die BWG unterstützt den AWG Workshop seit der Gründung ideell und materiell.

Konferenzteilnehmer kamen aus der Schweiz (Universität Zürich, Universität St. Gallen, Università della Svizzera italiana), Österreich (Österreichische Nationalbank, Wirtschaftsuniversität Wien, Universität Graz, Universität Innsbruck, Management Center Innsbruck), Italien (Freie Universität Bozen), Deutschland (WHU – Otto Beisheim School of Management) und der Universität Liechtenstein. Vorgetragen wurden unter anderem Arbeiten aus den Bereichen Portfoliomanagement, Risikosteuerung, Wechselkursprognose und Experimental Finance. «Wir sind stolz darauf, dieses Jahr die Veranstaltung des Workshops an die Universität Liechtenstein geholt zu haben» erklärt Professor Dr. Michael Hanke, der auch einer der wissenschaftlichen Leiter der AWG ist.