Johannes Kaiser kehrt zur FBP zurück

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Johannes Kaiser und die FBP sind sich in den letzten Wochen näher gekommen. Heute Mittwoch Abend kam der Durchbruch und die Rückkehr in die FBP, der Kaiser seit seiner Geburt angehört.

 

Das Verbindende vor das Trennende
gestellt zeigt Grösse

 

Der Landesvorstand der Fortschrittlichen Bürgerpartei beschäftigte sich anlässlich der Sitzung vom 27. November 2019 mit der Wiederaufnahme von Johannes Kaiser in die FBP. Das Anliegen zur Rückkehr in die FBP kam auf ausdrücklichen Wunsch von Johannes Kaiser zustande. In einer schriftlichen Abstimmung erteilten die Parteimitglieder dem Anliegen mit deutlichem Mehr die Zustimmung. Mit der Aufnahme von Johannes Kaiser in die FBP gehört er auch sofort wieder der FBP-Landtagsfraktion an.

Johannes Kaiser erläuterte im Landesvorstand seine Motivation, in die FBP zurückkehren zu wollen. Er sei immer ein FBP’ler gewesen und bis heute von der Gesinnung her einer geblieben. Ausserdem sei seine ganze Familie bei der FBP aktiv. Es sei schon länger sein Wunsch, zurückzukehren und den Konflikt zu beenden.

Johannes Kaiser hatte im Verlauf seiner politischen Laufbahn zahlreiche Ämter inne, so war er Präsident der Jungen FBP, Vizepräsident Unterland, Gemeindevorsteher von Mauren, Landtagsabgeordneter und Fraktionssprecher der FBP-Landtagsfraktion.

Konflikt beseitigt

Wie bereits anlässlich einer vorbereitenden Sitzung zum Landesvorstand mit dem FBP-Präsidium und der Landtagsfraktion drückte Johannes Kaiser sein Bedauern über den Konflikt aus, den er zu verantworten habe und heute als Fehler erachte. Er entschuldigte sich bei den Regierungsmitgliedern, der Landtagsfraktion und der Partei. Im Rahmen dieser Entschuldigung reichten sich Johannes Kaiser und Regierungschef Adrian Hasler die Hand.

Verbindendes vor Trennendes gestellt

FBP-Präsident Marcus Vogt bedankte sich bei den Mitgliedern des Landesvorstandes für die sachliche Diskussion. Das Eingestehen von Fehlern und eine Entschuldigung verlange Mut und Grösse. Selbiges gelte für die Seite, welche die Entschuldigung akzeptiere. «Der Landesvorstand hat das Verbindende vor das Trennende gestellt und mit dieser Haltung Stärke bewiesen», zeigte sich der Parteipräsident mit der Entscheidung zufrieden.