HILTI begrüsst die frischgebackenen Lernenden

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Für die neuen Lernenden der Hilti Aktiengesellschaft und der Hilti (Schweiz) AG hat vergangene Woche die Berufslehre begonnen.

Für 23 Jugendliche hat letzte Woche der vielzitierte Ernst des Lebens begonnen: Sie machen sich auf in die Welt des Berufslebens. Hilti empfängt sie mit zusätzlichen Schwerpunkten in der Ausbildung und rüstet sie damit besser für die künftigen Anforderungen.

«Es ist nach wie vor nicht einfach, ausreichend Schulabgänger für eine technische Lehre zu begeistern. Wir legen deshalb den Fokus stärker auf die wichtigen Themen der sich verändernden Arbeitswelt: Digitalisierung und Internationalisierung. Damit steigern wir auch die Attraktivität der Berufslehre», ist Remo Kluser, Leiter der Hilti Berufsausbildung, überzeugt.

Die Jugendlichen des diesjährigen Ausbildungsjahrgangs können sich auf eine Reihe von Neuerungen freuen. Sie werden verstärkt in Berührung kommen mit automatisierten Fertigungstechniken wie dem 3D-Drucken und -Scannen, dem Einsatz von «Augmented Reality» oder einfachen Formen der Programmierung. Zudem werden sie schneller an die berufliche IT-Umgebung herangeführt, um diese effektiv nutzen zu können. Ein weiterer Schwerpunkt bilden Elektrotechnik und Mechatronik, für die im neu geschaffenen «Open Space Room» ein separater Bereich zur Verfügung steht.

Mit Blick auf die Internationalisierung stehen die Englischkenntnisse an erster Stelle. Neu wird ab dem ersten Lehrjahr in verschiedenen Leistungsstsufen geschäftliches und technisches Englisch vermittelt. Um das Erlernte auch anzuwenden, sollen die Lernenden häufiger mit englischsprachigen Mitarbeitenden und Vertretern der internationalen Produktionsstandorte kommen. «Hierbei geht es auch darum, Hemmschwellen für Auslandaufenthalte an anderen Hilti Standorten zu verringern. Das wollen wir als Perspektive nach dem Lehrabschluss bewusst stärker fördern», erklärt Remo Kluser.

Die Neuerungen bedeuten jedoch nicht, dass Bewährtes wegfällt. Verantwortung zu übernehmen und unternehmerisches Denken und Handeln bleiben zentrale Aspekte der Ausbildung. Im 2. Lehrjahr ist die selbstständige Organisation eines Hilfsprojekts für Bergbauern ein Schwerpunkt. Im 3. Lehrjahr steht die Juniorenfirma auf dem Programm, welche die Lernenden eigenverantwortlich führen und sämtliche Aufgaben von Geschäftsführung bis zur Produktion übernehmen. Im Rahmen von Schulbesuchen oder dem Hilti Erfindertag bringen die Lernenden den Kindern naturwissenschaftliche Themen auf erlebnisreiche Art näher.

Die neuen Lernenden bei Hilti am Hauptsitz in Schaan starten ihre Berufsausbildung in sieben verschiedenen Fachgebieten. Unter den neuen Lernenden sind auch drei Maturanden, die sich anstelle eines Studiums für eine so genannte Way-up-Lehre entschieden haben. Dieses Angebot schafft die Möglichkeit, nach der gymnasialen Matura eine auf zwei Jahre verkürzte Berufslehre zu absolvieren und anschliessend eine technische Fachhochschule zu besuchen.

Die erste Woche ihrer Ausbildung verbrachten die Jugendlichen zusammen mit den neu eingetretenen Lernenden der Hilti (Schweiz) AG am Hauptsitz in Schaan und im liechtensteinischen Malbun, um das Unternehmen und die Kolleginnen und Kollegen kennenzulernen. Wie üblich standen neben Arbeits- und Präsentationstechniken auch Gruppenarbeiten und die traditionelle Wanderung auf dem Programm.

 

 

Lehrberuf Neueintritte Lernende
Automatiker 1
Kaufleute 3
Kaufmann «Way-up» 1
Konstrukteur/in 4
Konstrukteur «Way-up» 1
Logistiker 1
Mechapraktiker 1
Polymechaniker/in 9
Polymechaniker «Way-up» 1
Produktionsmechanikerin 1