Regierung besichtigt Schulen in Vorarlberg

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Regierung Schulbau-Besuch Schule Bregenz 11.04.2019

Besichtigungen im Hinblick auf die Umsetzung
der Schulbautenstrategie in Liechtenstein

 

Vaduz – Im Hinblick auf die Umsetzung der Schulbautenstrategie in Liechtenstein besichtigten Regierungschef-Stellvertreter Daniel Risch und Regierungsrätin Dominique Hasler am 11. April 2019 zwei neue Schulbauten in Vorarlberg. Zunächst stand die Schule Schendlingen in Bregenz und danach die Schule am See in Hard auf dem Programm.

Die Delegation aus Liechtenstein wurde vom Bregenzer Bürgermeister Markus Linhard begrüsst. Er führte die Delegation gemeinsam mit Stadtrat Michael Rauth und Peter Fischer vom städtischen Schulamt

(Gebäudeverwaltung) sowie den beiden Schulleitern durch das neu erstellte Gebäude der Volks- und Mittelschule Schendlingen. Im anschliessenden Gespräch unter der Leitung von Christian Kompatscher von der Bildungsdirektion Vorarlberg, wurde erörtert, wie die pädagogischen Entwicklungen und unterschiedlichen Lernkulturen die Schularchitektur beeinflussen.

Anschliessend folgte ein weiterer Rundgang durch die Volks- und Mittelschule am See in Hard. Auch dort wurde die liechtensteinische Delegation von Vizebürgermeisterin Eva Mair freundlich empfangen.

Zudem begleiteten Markus Pölzer vom Bauamt Hard und die beiden Schulleitungen den Rundgang. In der folgenden Gesprächsrunde zeigte sich Regierungschef-Stellvertreter Daniel Risch beeindruckt: „Die Besichtigung der Schulgebäude und der Austausch über schulgerechte Architektur ist sehr wertvoll für die Erarbeitung unserer Schulbauprojekte.“

Foto: Regierungschef-Stellvertreter Daniel Risch und Regierungsrätin Dominique Hasler unterhalten sich mit Schülern. Quelle: IKR

Beide Schulen zeichnen sich durch ihre besondere auf die Pädagogik abgestützte Architektur aus. Die Anordnung der Klassenzimmer in Clustern kommt einer zeitgemässen, modernen Pädagogik optimal entgegen und wirkt sich positiv auf das Lernen aus. „Die beiden Schulgebäude sind hervorragende Beispiele dafür, wie die pädagogischen Anforderungen an einen zukunftsorientierten Schulbau umgesetzt wurden“, so Bildungsministerin Dominique Hasler. Unter einem Cluster kann man sich eine Struktur innerhalb eines Schulhauses vorstellen, in der flexible Lern- und Erfahrungsräume genutzt werden können. Häufig gibt es einen starken Bezug zwischen Aussen und Innen, durch entsprechend gedeckte Aussenbereiche, welche direkt an die Cluster anschliessen. In einem Cluster reihen sich zwei bis sechs Klassenzimmer samt dazugehörigen Gruppenräumen, einem kleinen Vorbereitungsraum für die Lehrpersonen, Sanitärbereich und Garderobe um eine geräumige „Mitte“, welche multifunktional von allen genutzt werden kann. Die Cluster können, je nach Schulkonzept, stufenübergreifend, schulartenübergreifend oder getrennt genutzt werden. (Arnold Kind)