Regierung und LOC unterzeichnen Leistungsvereinbarung

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LOC-Geschäftsführer Beat Wachter, LOC-Präsidentin Isabel Fehr und Regierungschef-Stellvertreter Daniel Risch bei der Unterzeichnung der Leistungsvereinbarung

Regierungschef-Stellvertreter Daniel Risch und Isabel Fehr, Präsidentin des Liechtenstein Olympic Committee (LOC), sowie Beat Wachter, Geschäftsführer des LOC, unterzeichneten am 20. Dezember 2018 die neue Leistungsvereinbarung zwischen der Regierung und dem LOC für die Jahre 2019 bis 2022.

Mit der Revision des Sportgesetzes, welche am 1. Januar 2019 in Kraft treten wird, wurde die Grundlage für die Anpassung der Sportförderstrukturen geschaffen. Die Regierung kann neu aufgrund des Sportgesetzes die Ausrichtung von Förderbeiträgen teilweise oder gänzlich an private Institutionen delegieren. Gestützt auf diese Grundlage und der Sportförderungsverordnung wird eine vierjährige Leistungsvereinbarung zwischen der Regierung und dem LOC abgeschlossen, um die verbandsorganisierte Breiten- und Leistungssportförderung an das LOC zu übertragen. Für die Ausrichtung der verbandsorganisierten Sportförderung erhält das LOC einen jährlichen Staatsbeitrag in Höhe von CHF 1’790’000 für die Jahre 2019 bis 2022.

Die Leistungsvereinbarung definiert die allgemeine Zusammenarbeit zwischen der Regierung und dem LOC und regelt die Leistungen sowie die damit verbundenen Vorgaben. Zudem enthält die Leistungsvereinbarung Bestimmungen zu den Berichterstattungspflichten des LOC und dem Controlling durch die Regierung.

Im Weiteren enthält die Leistungsvereinbarung eine Klausel, welche die Vereine, Verbände sowie Athleten, welche von der verbandsorganisierten Sportförderung oder der Teilnahme an Olympischen Missionen für Liechtenstein profitieren, grundsätzlich dazu verpflichtet, das Liechtenstein Logo auf ihrer offiziellen Sportkleidung (Wettkampf- und Delegationenkleidung) zu verwenden.