Personenwartekabinen: Neues Meldelampen-System wird getestet

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Das Amt für Bau und Infrastruktur hat in Zusammenarbeit mit den Liechtensteinischen Kraftwerken und der LIEmobil entschieden, ein neues Meldelampen-System zu testen. Damit soll dem Problem der teils schlecht einsehbaren Personenwartekabinen entgegengewirkt werden.

Bei Dunkelheit oder schlechter Witterung kam es in der Vergangenheit vor, dass wartende Fahrgäste der LIEmobil zu spät oder gar nicht erkannt wurden. Um dem Problem der teils schlecht einsehbaren Personenwartekabinen entgegen zu wirken, hat das Amt für Bau und Infrastruktur in Zusammenarbeit mit den Liechtensteinischen Kraftwerken und der LIEmobil entschieden, an vorerst fünf Haltestellen ein erprobtes, ausbaufähiges, robustes und pflegeleichtes Meldelampen-System zu testen. Das neue System wurde von der PostAuto AG entwickelt und befindet sich derzeit in der Ostschweiz in der Testphase. Innerhalb der Haltekabine befindet sich ein Bewegungsmelder, der mittels Bluetooth vier rote LEDs über dem Haltestellenschild aktiviert. Die gesamte Anlage wird mittels Solarpanel betrieben und funktioniert somit netzunabhängig.

Zusätzlich zum Bewegungsmelder wurde ein Meldetaster (Pushbutton Unit) installiert. Der Pushbutton kann von körperlich beeinträchtigten Personen betätigt werden und löst vier blaue LEDs auf dem Haltestellenschild aus. So wird dem Fahrpersonal angezeigt, dass ein Fahrgast dessen Hilfe benötigt. Nach der rund dreimonatigen Testphase wird entschieden, ob die Lösung an weiteren neuralgischen Haltestellen eingesetzt werden soll.