SRF bi de Lüt» war ein voller Erfolg

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Die Jahreszeitenshow «SRF bi de Lüt - Herbstfest» war zu Besuch in Liechtenstein. Hier ein Blick auf Schloss Vaduz. Rund 150 Meter weiter unten zeigte das Schweizer Fernsehen am gestrigen Samstagabend diese tolle Sendung über unser Land.

Liechtenstein im Schweizer Fernsehen auf sympathische Art präsentiert

Die Jahreszeitenshow «SRF bi de Lüt – Herbstfest» war zu Besuch in Liechtenstein. Die Doppelspitze in der Moderation, der Profi Nik Hartmann und die charmante Annina Campell», konnten am Samstagabend auf dem Peter-Kaiserplatz beim Regierungsgebäude und dem Landtagsgebäude gegen 1’000 begeisterte Zuschauer begrüssen. Es war ein Fest, wie es Vaduz nicht alle Tage erlebt. Dank dem Schweizer Fernsehen.

Ein Höhepunkt nach dem anderen

Aber vor allem auch prominente Gäste, unter ihnen Prinz Wolfgang, Ex-Skirennfahrer Marco Büchel (Büxi) und die im deutschsprachigen Raum bekannte Schweizer Sängerin Francine Jordi.
Von der fürstlichen Regierung waren Regierungschef Adrian Hasler und Regierungschef-Stv. Daniel Risch zugegen. Die Gemeinde Vaduz war vertreten durch Bürgermeister Ewald Ospelt.

Büxi erklärte den Zuschauern, dass das Fürstentum Liechtenstein und die Schweiz viel gemeinsam hätten und trotzdem so verschieden seien. Interessant auch der Besuch bei der Liechtensteiner Schauspielerin Sarah Viktoria Frick in Wien. Dort bekam sie am legendären Burgtheater ein Engagement und gewährte einen Blick hinter die Kulissen des weltberühmten Theaters.

Auch der Auftritt von Prinz Wolfgang von Liechtenstein, ein Spross aus dem Liechtensteiner Adelshaus, lange Zeit Liechtensteins Botschafter in der Schweiz, war äusserst sympathisch. Er liess hinter die Kulissen des Fürstenhauses und auf die Verwandtschaftsverhältnisse blicken. Dabei zeigte er auf, welche Vorteile Liechtenstein seit dem Zollanschluss an die  Schweiz im Jahre 1924 bis heute geniessen durfte. Man spürte aus seinen Worten, dass er ein wenig in die Schweizer verliebt ist. Auch stand ein Besuch in den fürstlichen Weinbergen auf dem Programm. Prinzessin Marie von und zu Liechtenstein gewährte den Zuschauern einen Einblick in ihren Alltag als Weinbotschafterin der fürstlichen Kellereien.

Loretta Federspiel-Kieber aus Mauren erzählte die Sage von den «Tobelhockern» aus der Zeit der Hexen und Hexenprozesse, denen in Liechtenstein laut Geschichtsforschung etwa 300 Menschen zum Opfer fielen. Die «Tobelhocker» von Triesen sind noch heute laut der Sage in steinernen Spuren zu finden.

In Vaduz sang Francine Jordi ihren neuesten Hit «Schwärelos» und die Liechtensteiner Band Rääs spielte ihren Song «Weder Dahaam».

Trompeter Amik Guerra, ein
Liechtensteiner aus Kuba

Viele kannten ihn nicht, den in Kuba geborenen und in Liechtenstein verheirateten Weltklasse-Trompeter Amik Guerra. Er hat Musik im Blut, was er am Samstag in Vaduz beim Vortrag auf der Bühne hautnah zeigter. Aufgewachsen im sozialistischen Kuba, hat es ihn von der Karibik über Italien nach Liechtenstein verschlagen. Hier hat er eine neue Heimat gefunden. In einem Land, von dem er lange Zeit keine Ahnung hatte, wo es überhaupt liegt.

Chor Liechtenstein mit «Dancing Queen»

Ein Chor von Sängerinnen und Sängern aus Liechtenstein, der im Vorfeld gesucht und geformt wurde, präsentierte live in der Sendung mit grossem Können einen wahren Magahit: Dancing Queen von Abba. Mit viel Engagement sangen die Gesangstalente dieses weltberühmte Lied und wie.

Regierungschef und Bürgermeister
müssen Autos putzen

Leider wurde die an Bürgermeister Ewald Ospelt und Regierungschef Adrian Hasler gestellte Aufgabe, nämlich 30 bi-nationale Paare aus Liechtenstein/Schweiz/Österreich während der 2 ½ stündigen Sendung auf die Bühne nach Vaduz zu bringen, haarscharf verfehlt. Gekommen sind 28 Paare.

Die Paare sollten auf der Bühne beim Regierungsviertel in festlicher Ballkleidung einen Walzer tanzen. Gelingt das nicht, müssten der Regierungschef und der Bürgermeister zwei Stunden lang Autos waschen.

Diese Aufgabe steht ihnen nun bevor. Wie sie das machen, wird bei der nächsten SRF bi de Lüt-Sendung in Adelboden gezeigt.

Hohe Resonanz in den
umliegenden Ländern

Bei den vielen Zuschauern in der Schweiz und den angrenzenden Ländern dürfte die Sendung über Liechtenstein gut angekommen sein. Es war eine von Nik Hartmann und Annina Campell hervorragend moderierte und für die Zuseher kurzweilige Abendsendung und für Liechtenstein eine fast unbezahlbare Werbung, über die man sich nur freuen kann.