Bildungsministerin Dominique Gantenbein zu Besuch bei der ETH Zürich

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Bild von links : Ralph Schumacher Co-Leiter MINT-Lernzentrum, Johann Wucherer Regierungsmitarbeiter,Juraj Hromkovic Informationstechnologie und Ausbildung, Regierungsrätin Dominique Gantenbein,Rektorin der ETH Zürich Sarah Springman und Regula Christen Leiterin Abteilung Studentische Dienste anlässlich des ETH Zürich Besuchs der liechtensteinischen Bildungsministerin. Quelle: Simone Bucher van Ligten.

Gespräche über aktuelle Entwicklungen im Bildungs-Bereich – 80 Studierende aus FL an der ETH 

Vaduz – Bildungsministerin Dominique Gantenbein war am 16. Mai 2018 auf Einladung zu Gast an der ETH Zürich. Sie traf sich anlässlich des Besuches mit der Rektorin Sarah Springman, Juraj Hromkovic (Informationstechnologie und Ausbildung), Ralph Schumacher (Co-Leiter MINT-Lernzentrum) und Regula Christen (Leiterin Abteilung Studentische Dienste).

Neben dem Kennenlernen standen Gespräche über aktuelle Entwicklungen im Bildungsbereich im Zentrum des Besuchs, wie beispielsweise die Förderung der MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik).

Das MINT-Lernzentrum der ETH Zürich entwickelt unter Einbezug aller relevanten Fachexperten Unterrichtsmaterialien zu zentralen Themen des mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterrichts. Lehrpersonen soll damit ein praxisorientiertes Hilfsmittel an die Hand gegeben werden, zur Umsetzung der Ergebnisse der Lehr- und Lernforschung im eigenen mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterricht. Dabei hat die ETH Zürich erforscht, wie sich durch kognitive Aktivierung Inhalte lernwirksamer unterrichten lassen.

In Liechtenstein wurde im August 2017 das pepperMINT Experimentier-Labor als öffentlich-private Partnerschaft mit zahlreichen Sponsoren eröffnet. Das oberste Ziel des Labors ist es, bei Kindern und Jugendlichen das Interesse an den MINT-Fächern vermehrt zu wecken. Es geht darum, die MINT-Fächer während der Unterrichtszeit ausserhalb der Klassenzimmer für die Schülerinnen und Schüler erlebbar zu machen. Zudem wurde zur Koordination der MINT-Aktivitäten ein MINT-Koordinator eingesetzt.

Das Besuchsprogramm wurde durch einen Zvieri mit Studierenden aus Liechtenstein und Günther Vogt (Institut für Landschaftsarchitektur) abgerundet. Derzeit studieren rund 80 Studentinnen und Studenten aus Liechtenstein an der ETH Zürich. Bildungsministerin Dominique Gantenbein bedankte sich für die Gastfreundschaft und den wertvollen Dialog: „Viele Liechtensteinerinnen und Liechtensteiner absolvieren an der ETH Zürich ein ausgezeichnetes Studium und bringen ihre Kompetenzen anschliessend mit nach Liechtenstein. So tragen sie zu vielen innovativen Impulsen in unserem Land bei, was für unseren Wirtschafts- und Bildungsstandort von grosser Bedeutung ist.“ (Johann Wucherer)