Halswirbelsäule verstaucht: Van Garderen mit Glück im Unglück

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Tejay van Garderen (BMC) stürzte bei Paris-Nizza gleich zweimal. Beim Sturz zog er sich eine Verletzung an der Wirkbelsäule zu.

Der BMC-Fahrer stürzte beim Klassiker
Paris-Nizza gleich zweimal

Tejay van Garderen von der schweizerisch/amerikanischen Rennstallgruppe BMC hatte bei gleich zwei Stürzen zum Auftakt von Paris-Nizza Glück im Unglück. Der 29-jährige US-Amerikaner zog sich zwar eine Verstauchung der Halswirbelsäule sowie Abschürfungen an Stirn und linker Hüfte zu, kam aber ohne Frakturen davon.

„Normalerweise kann Tejay in drei bis vier Tagen wieder mit dem Training beginnen. In einer Woche wird er eine weitere Röntgenaufnahme machen lassen, um festzustellen, wie die Verstauchung abheilt“, sagte Teamarzt Michel Cerfontaine in einer Mitteilung von BMC.

Wie das Team weiter ausführte, sei van Garderen zu Etappenbeginn ebenso wie einige andere Fahrer auf nassen Straßen zu Fall gekommen. Verletzt habe er sich aber erst kurz darauf bei einem Unfall, als er in ein Begleitfahrzeug hineinfuhr. „Der erste Crash war nicht so schlimm. Es war auf einer breiten Straße, als alle um die Position kämpften“, berichtete der Rundfahrtspezialist, der bei Paris-Nizza auf Gesamtwertung fahren wollte.

Da van Garderens Helm zerstört war und er Probleme beim Atmen hatte, entscheiden sich die Sanitäter, ihn in ein Krankenhaus zu bringen. Dort wurden bei Untersuchungen glücklicherweise keine schwerwiegenden Verletzungen festgestellt.

Angesichts des frühen Zeitpunkts der Saison zeigte er sich aber zuversichtlich, schon bald wieder um Siege kämpfen zu können. „Es ist erst der 4. März, also gibt es noch viele Rennen“, sagte er am Sonntag.