Kräftiges Lebenszeichen des FC Vaduz

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Fussball Super League - FC Vaduz - FC Lausanne-Sport, hindern sich gegenseitig zum Torschuss Marco Mathys (R) und Philipp Muntwiler (Vaduz)

 

Lausanne – FCV 1:3 (0:2) Kann der FC Vaduz die Wende noch schaffen?

Die grosse Frage nach dem geglückten Auftritt mit einem hoch verdienten 1:3-Auwärtssieg auf der Pontaise gegen Lausanne: Kann der FC Vaduz unter seinem neuen Trainer Vabrec die Wende doch noch schaffen? Nach dem 2:2 gegen den 20fachen Meister aus Basel zeigt die Formkurve nach oben. Im Fussball ist alles möglich und Vaduz hat noch zwei bis drei kapitale Begegnungen vor sich wie GC, Thun und St. Gallen. Jetzt kommt es auch stark darauf an, was der FC Thun morgen für eine Resultat einfährt. Wie heisst es doch so schön: „Noch ist Polen nicht verloren 

(Homepage FCV) Der FC Vaduz wollte nach dem späten 2:2 Gegentreffer in Basel unbedingt den ersten Vollerfolg unter Neu-Trainer Roland Vrabec feiern. Um auch von der Tribüne die notwendige Unterstützung zu erhalten, offerierte Präsidentin Ruth Ospelt einen kostenlosen Fanbus für alle FCV-Anhänger.

50 Fans nahmen die Reise auf sich und sollten diese nicht bereuen. Sie sahen einen furiosen Beginn des Gästeteams mit einer ersten Kopfball-Chance durch Maurice Brunner in der ersten Spielminute. Sein Versuch war allerdings zu hoch angesetzt. Dies sollte sich in der 10. Minute ändern, als sich Stjepan Kukuruzovic ein Herz nahm und per herrlichem Sonntagsschuss zur 0:1 Führung traf. Auch in der Folge liessen die Residenzler nicht locker und störten die Waadtländer bereits tief in ihrer Platzhälfte. Dadurch konnte der Gegner vom eigenen Tor ferngehalten werden und immer wieder gefährliche Tormöglichkeiten herausgespielt werden.

Es sollte jedoch ein Freistoss sein, wiederum durch Kukuruzovic getreten, der die Gäste ein zweites Mal an diesem Abend jubeln liess. Der FC Lausanne-Sport auf der anderen Seite hatte in den ersten 30 Minuten nicht viel entgegenzusetzen. Umso überraschender kam der Anschlusstreffer durch Torres in der 39. Minute. Er konnte Torhüter Siegrist aus rund 12 Metern bezwingen.

Vaduz liess Lausanne nie zur Entfaltung kommen Zu Beginn der zweiten Hälfte blieb FCV-Captain Simone Grippo verletzungsbedingt in der Kabine, für ihn kam Mario Bühler in die Partie. Der FC Vaduz blieb seinem Rezept treu und liess den Gegner nie wirklich zur Entfaltung kommen. Dies führte zu einer mehrheitlich ereignisarmen zweiten Halbzeit, in der die Gäste nie gross Gefahr liefen, den Ausgleichstreffer zu kassieren. In den Schlussminuten eröffneten sich durch die offensivere Spielweise der Waadtländer immer wieder Kontergelegenheiten. Eine solche schloss Aussenverteidiger Maxi Göppel in der 89. Minute zum 1:3 Schlussresultat ab.

Damit kann der FC Vaduz den Rückstand in der Tabelle auf vier Punkte reduzieren und setzt ein deutliches Ausrufezeichen im Abstiegskampf. Am nächsten Samstag um 20.00 Uhr bestreitet der FC Vaduz im heimischen Rheinpark Stadion das nächste wichtige Spiel. Gegner werden dann die Zürcher Grasshoppers sein.

 

Telegramm 

Stadion: Pontaise Lausanne
Schiedsrichter: Nikolaj Hänni
Zuschauer: 3‘860
FC Lausanne-Sport: Castella; Lotomba, Diniz, Maniére (70. Pak), Taiwo (60. Mendez); Monteiro, Ben Khalifa, Campo, Tejeda (76. Margairaz), Kololli; Torres
FC Vaduz: Siegrist; Borgmann, Konrad, Grippo (46. Bühler), Göppel; Muntwiler; Brunner (76. Zarate), Hasler, Stanko, Kukuruzovic (93. Turkes); Avdijaj
Tore: 10. 0:1 Kukuruzovic, 16. 0:2 Kukuruzovic, 39. 1:2 Torres, 89. 1:3 Göppel Verwarnungen: 54. Tejeda (Foulspiel), 55. Brunner (Schwalbe), 91. Muntwiler (Foulspiel) FC Vaduz ohne Pfründer, Costanzo, Janjatovic und Kaufmann (alle verletzt), Strohmaier, Felfel und Baldinger (alle ohne Aufgebot).

 

Tabelle 

 

Platz Mannschaft Spiele Tore Punkte
1 Basel 30 77:24 77
2 YB 29 61:41 53
3 Sion 29 51:45 45
4 Luzern 30 54:52 43
5 Lugano 29 42:52 40
6 GC 29 38:46 33
7 St. Gallen 29 32:46 31
8 Lausanne 30 46:56 30
9 Thun 29 44:56 30
10 Vaduz 30 38:65 26