Landwirtschaftsministerin Marlies Amann-Marxer am 9. Berliner Agrarministergipfel

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Regierungsrätin Marlies Amann-Marxer wurde gestern in Gamprin von den Vorstehern verabschiedet.
Landwirtschaft und Wasser - Schlüssel zur Welternährung

Am 21. Januar 2017 besuchte Regierungsrätin Marlies Amann-Marxer auf Einladung des deutschen Landwirtschaftsministers den 9. Berliner Agrarministergipfel, der im Rahmen des Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) und der Internationalen Grünen Woche (IGW) stattfand.

Unter dem Titel „Landwirtschaft und Wasser – Schlüssel zur Welternährung“ konnte ein Abschlusskommuniqué zu den Themen Wasserknappheit, Wasserüberfluss, Zugang zu Wasser und Wasserqualität verabschiedet werden. Das Kommuniqué war von den Ministern in 4 Arbeitsgruppen erarbeitet worden und enthält konkrete Handlungsempfehlungen sowie wichtige Impulse für die internationale agrarpolitische Diskussion und das folgende G-20 Treffen. Liechtenstein brachte mit seinen Nachbarn Schweiz und Österreich die Position der Alpenländer in die Diskussion ein. Der Dialog bezog sich auf nationale Umsetzungsmassnahmen, auf bewährte Verfahren in den einzelnen Ländern und die Möglichkeit zur Speicherung und Nutzung von Wasser aus Extremwetterereignissen in der Landwirtschaft. Weitere Kernthemen der Konferenz waren das nachhaltige Management der Ressource Wasser weltweit, die Rückhaltefähigkeit und Filterfunktion des Bodens, resiliente Kulturpflanzen und die Verfügbarmachung von Wetterdaten für alle Länder. Auch wurde die Subvention von Pestiziden in der Landwirtschaft thematisiert.

„Die nachhaltige Nutzung der Ressource Wasser stellt eine der zentralen globalen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts dar. Nur mit einer auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Landwirtschaft ist es möglich, die Ernährungssicherheit in den einzelnen Ländern zu verbessern und den weltweiten Hunger zu besiegen“, so Regierungsrätin Marlies Amann-Marxer.

Bilateraler Austausch

Regierungsrätin Marlies Amann-Marxer führte im Rahmen der IGW und des GFFA Arbeitsgespräche mit Umweltministerin Barbara Hendricks (D) und Bernard Lehmann, Direktor des schweizerischen Bundesamtes für Landwirtschaft. Zudem kam es zu Gesprächen mit Andrä Rupprechter, Minister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (A) und Kimmo Tiilikainen, Minister für Landwirtschaft und Umwelt (SF). Anlässlich einer Initiative Sloweniens zur Verbesserung des Bewusstseins hinsichtlich der Bedeutung der Bienen, tauschte Regierungsrätin Marlies Amann-Marxer sich mit dem slowenischen Ministerium für Land- und Forstwirtschaft sowie Ernährung über die Möglichkeit der Sensibilisierung der Bevölkerung für die Wichtigkeit der Bienen als Bestäuber und aktuelle Problematiken, die Imker derzeit europaweit bewegen, aus.

 

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