lpfl – Am Donnerstag (01.10.2026) ist es auf einer Baustelle zu einer Kohlenmonoxidvergiftung gekommen. Drei Personen mussten sich in ärztliche Behandlung begeben.
Kurz vor 11:45 Uhr wurde der Landesnotruf- und Einsatzzentrale gemeldet, dass ein Arbeiter auf einer Baustelle in Nendeln eine Kopfverletzung aufweise und über Schwindel klage. Es wurde zunächst von einem möglichen Schwächeanfall ausgegangen. Der Rettungsdienst des Liechtensteinischen Roten Kreuzes versorgte den Mann vor Ort und überführte ihn ins Spital.
Gegen 12:50 Uhr wurde die Landespolizei darüber informiert, dass beim Patienten im Spital eine Kohlenmonoxidintoxikation festgestellt worden war. Eine Polizeipatrouille begab sich daraufhin umgehend zur Baustelle, um eine Gefährdung weiterer Personen auszuschließen.
Vor Ort wurden sämtliche Bauarbeiter aus dem Gebäude evakuiert. Die Feuerwehr Eschen stellte bei Messungen im Untergeschoss eine erhöhte Kohlenmonoxidkonzentration fest. Die betroffenen Räumlichkeiten wurden anschliessend mit Frischluft belüftet, bis keine Gefahr mehr bestand.
Die genauen Umstände des Vorfalls sind derzeit noch unklar. Die Polizei sowie das zuständige Arbeitsinspektorat haben entsprechende Abklärungen und Ermittlungen zur Ursache aufgenommen.
Während der Evakuation klagten zwei weitere Personen über Kopfschmerzen und leichten Schwindel. Sie begaben sich zur medizinischen Kontrolle ins Spital.

