Der Umzug des Ostschweizer Kinderspitals in den Neubau ist erfolgreich abgeschlossen: 36 Patientinnen und Patienten haben heute den neuen Standort an der Spitalstrasse 10 erreicht. Seit heute Morgen 8.00 Uhr ist das neue Ostschweizer Kinderspital inklusive Notfallstation in Betrieb.
Der Umzug war eine logistische und medizinische Herausforderung, die über viele Monate
sorgfältig vorbereitet worden war. Die stationär hospitalisierten Patientinnen und Patienten
wurden heute Samstag vom bisherigen Standort an der Claudiusstrasse in das neue Kinderspital auf dem gemeinsamen Campus mit HOCH Health Ostschweiz verlegt. Für die
Transporte standen insgesamt acht Ambulanzfahrzeuge im Einsatz. Die Verlegungen erfolgten unter enger Begleitung der medizinischen und pflegerischen Teams des Ostschweizer Kinderspitals sowie in Zusammenarbeit mit der VGS Schweiz und der Rettung St. Gallen. «Wir sind froh, dass alle Patientinnen und Patienten gut und ohne Zwischenfälle im neuen Kinderspital angekommen sind. Die Transporte konnten reibungslos durchgeführt
werden und der Spitalbetrieb im Neubau läuft seit heute Morgen planmässig», erklärt CEO
Dr. Serge Altmann.
Medizinische Versorgung jederzeit gewährleistet
Während des Umzugstags waren die medizinischen und pflegerischen Teams an beiden
Standorten im Einsatz. Ab 8.00 Uhr nahm das neue Kinderspital den Betrieb auf – inklusive
der Notfallstation. Auch die weiteren zentralen Bereiche wie Operationssäle, Intensivstation
und Radiologie standen am neuen Standort zur Verfügung. Die hohe personelle Präsenz
während des Umzugs ermöglichte es, die Versorgung der Patientinnen und Patienten lückenlos sicherzustellen. Die Vorbereitungen hatten unter anderem vorgesehen, planbare
Eingriffe in den Tagen vor dem Umzug zu reduzieren. Notfälle wurden während der gesamten Zeit uneingeschränkt behandelt.
Ein grosser Umzug auf kurzer Distanz
Die beiden Standorte liegen lediglich rund 500 Meter Luftlinie voneinander entfernt. Trotzdem war der Umzug aufgrund der medizinischen Infrastruktur und des laufenden Spitalbetriebs eine komplexe Aufgabe. Rund 1300 Möbelstücke, etwa 5000 medizinische Geräte und insgesamt rund 5000 Umzugsboxen mussten vom bisherigen ins neue Kinderspital gebracht werden. Material und Verbrauchsgüter wurden vorbereitet und am neuen Standort bereitgestellt, IT-Systeme eingerichtet und die einzelnen Bereiche schrittweise für den Betrieb vorbereitet. «Die besondere Herausforderung bestand darin, den Umzug mit dem laufenden 24-Stunden-Betrieb zu verbinden», sagt Altmann.
Neonatologie von HOCH folgt am 1. Oktober 2026
Nach dem Umzug des Kinderspitals auf den gemeinsamen Campus mit HOCH Health Ostschweiz wird auch die neonatologische Versorgung von HOCH per 1. Oktober ins OKS integriert. Damit sind alle auf die Versorgung von Früh- und Neugeborenen spezialisierten Bereiche im ersten Obergeschoss des Neubaus verortet und mit einer Passerelle direkt mit der Geburtsabteilung von HOCH verbunden. Die räumliche und organisatorische Zusammenführung des Perinatalzentrums stärkt die Zusammenarbeit und ermöglicht eine familienzentrierte Versorgung von Früh- und Neugeborenen sowie deren Mütter. Der spätere Umzug der Neonatologie von HOCH ins OKS wurde bewusst geplant, um die medizinischen und technischen Ressourcen während des grossen Umzugstags zu entlasten.
Neue Ära beginnt
Mit dem erfolgreichen Umzug der Patientinnen und Patienten in den Neubau beginnt für
das Ostschweizer Kinderspital eine neue Ära. Der Neubau schafft moderne räumliche und
infrastrukturelle Voraussetzungen für die umfassende Versorgung von Kindern und Jugendlichen aus der gesamten Ostschweiz und dem Fürstentum Liechtenstein.

