Billard: Heeb startet gut in die zweite Saisonhälfte

Zum Start in die zweite Saisonhälfte stand für die Billardspieler der Grand Prix in Kramsach auf dem Programm. Mit 96 Spielern war das Teilnehmerfeld voll besetzt und stark aufgestellt. Mit dabei war auch der Schaaner Steve Heeb, der sich mit einem guten Turnier einen starken 9. Rang sicherte.

In der ersten Runde setzte sich Heeb klar mit 5:0 gegen Nadija Lercher durch. Anschliessend wurde er vom Lokalmatador und ehemaligen Bundesligaspieler Manuel Plattner deutlich stärker gefordert. Beim Stand von 4:4 behielt der Schaaner die Nerven und entschied die Partie mit einem «Break and Run» zum 5:4 für sich.

Gegen den Linzer Parinja Phawichanda gelang Heeb danach ein nahezu perfekter Start. Er zog auf 4:0 davon und brachte die Partie schliesslich mit 5:2 nach Hause. Damit hatte er sich zwei Chancen erspielt, um sich für die letzten 16 am Sonntag zu qualifizieren.

Im ersten Spiel gegen den burgenländischen Senioren-Europameister Johann Schernthaner startete Heeb erneut furios. Zwei unnötig verschossene Kugeln – zunächst die 9 und anschliessend die 6 – verhinderten jedoch eine klare 4:0-Führung. Damit öffnete Heeb seinem Gegner wieder die Tür, was Schernthaner konsequent ausnutzte. Als Heeb beim Stand von 2:4 auch noch die 10 verschoss, war die Partie entschieden. Er musste sich mit 2:5 geschlagen geben.

Damit blieb dem Schaaner noch die zweite Chance über die Hoffnungsrunde. Gegen Alexander Kvas von Hit & Hope Wien gelang es Heeb zwar nicht, sich entscheidend abzusetzen, in der Schlussphase bewies er aber Nervenstärke. Mit einem knappen 5:4-Erfolg sicherte er sich den Einzug in den Finalraster.

Dort wartete mit Österreichs Nummer drei Patrick Butora ein hochkarätiger Gegner. Der mehrfache Staatsmeister tat sich ungewohnt schwer, doch auch Heeb fand nicht zu seinem besten Spiel. Entsprechend ausgeglichen verlief die Partie bis zum 4:4. In dieser entscheidenden Phase verschoss Butora die viertletzte Kugel, hatte dabei jedoch das nötige Glück auf seiner Seite. Es sollte die Schlüsselszene der Partie werden. Heeb verlor das anschliessende Safeduell und musste sich letztlich mit 4:6 geschlagen geben.

«Ich hatte heute einfach kein Gefühl für mein Queue und den Tisch. Mit der Performance vom Vortag wäre heute etwas drin gelegen», bilanzierte Heeb nach seinem Ausscheiden am Sonntag.

Am Ende resultierte für den Schaaner ein sehr guter 9. Rang in einem stark besetzten Teilnehmerfeld. Den Turniersieg sicherte sich der Salzburger Stefan Huber vom PBC Salzburg.

 

 

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