Hundeschwimmen in Vaduz

Vaduz, 24. September 2026 – Am 9. September gehörte das Schwimmbad Mühleholz in Vaduz wieder den Zwei- und Vierbeinern. Beim zweiten Hundeschwimmen in Liechtenstein nutzten 75 Hunde die Gelegenheit für einen aussergewöhnlichen Badetag. Insgesamt waren 168 Menschen vor Ort – darunter Gäste, Helfende sowie Personen, die mit ihren Ständen und Angeboten zum Veranstaltungstag beitrugen.

 

Badespass und Begegnungen

Das wenig sommerliche Wetter tat der Stimmung keinen Abbruch: Im Wasser wurde geschwommen und geplanscht, auf der Wiese ausgiebig getobt. Besonders gut angenommen wurde der Freilaufbereich, in dem die Hunde nach Herzenslust miteinander herumflitzen konnten. Auch die verbesserten Einstiege und die schwimmenden Hundeinseln wurden rege genutzt. Tombola, Ausstellungs- und Verkaufsstände und weitere Angebote sorgten auch abseits von Becken und Wiese für Abwechslung.

Im Mittelpunkt des Hundeschwimmens stand jedoch nicht allein der Badespass. Die Veranstaltung soll auch ein Ort der Begegnung sein: Menschen mit und ohne Hund kommen zusammen. Dabei entstehen Gespräche und neue Kontakte, und die unmittelbare Begegnung mit den Vierbeinern kann dazu beitragen, Berührungsängste abzubauen. Auch eine Gruppe von Menschen mit Demenz besuchte gemeinsam mit Betreuungspersonen von Demenz Liechtenstein das Hundeschwimmen. Der gemeinnützige Verein berät und begleitet Menschen mit Demenz sowie deren Angehörige. Der gemeinsame Nachmittag bot dabei viele Gelegenheiten für Begegnungen mit Menschen und Hunden.

Gemeinsam möglich gemacht

Organisiert wurde das Hundeschwimmen erneut von Claudia Bartholdi und Nadia Freuler, unterstützt von zahlreichen Helfenden. Ein besonderer Dank gilt den Gemeinden Vaduz und Schaan für ihre Unterstützung sowie allen Sponsoren, Ausstellenden und weiteren Mitwirkenden, die zum Gelingen des Hundeschwimmens beigetragen haben. «Dass trotz der Wetterprognose so viele Menschen und Hunde gekommen sind und über den ganzen Tag eine so unkomplizierte und schöne Atmosphäre entstanden ist, hat uns sehr gefreut», ziehen Nadia Freuler und Claudia Bartholdi Bilanz.

Tombolapreise unterstützen privaten Tierschutz

Mit dem Veranstaltungstag selbst war das Hundeschwimmen allerdings noch nicht ganz zu Ende. Einige Preise der Tombola waren am Abend übrig geblieben. Statt diese einzulagern, entschieden sich die Organisatorinnen, damit den privaten Tierschutz zu unterstützen. Am 24. September wurden die verbliebenen Tombolapreise an Esther Ineichen übergeben. Sie engagiert sich seit rund 20 Jahren privat im Tierschutz und betreut aktuell neun alte, kranke oder beeinträchtigte Hunde in ihrem Holzhaus am Gamserberg. Ihre Tierschutzarbeit finanziert sie unter anderem über Patenschaften und Spenden sowie durch Verkäufe an Marktständen.

«Für uns ist das ein sehr schöner Abschluss des diesjährigen Hundeschwimmens. Die Preise wurden uns für unsere Tombola zur Verfügung gestellt – und was dort kein passendes Los gefunden hat, kann nun auf andere Weise Hunden zugutekommen», freuen sich Claudia Bartholdi und Nadia Freuler.

Nach dem Hundeschwimmen ist vor dem Hundeschwimmen

Die vielen Rückmeldungen und Erfahrungen aus diesem Jahr fliessen bereits in die Planungen für die nächste Ausgabe ein. Denn nach dem Hundeschwimmen ist vor dem Hundeschwimmen: Auch 2027 soll es wieder einen besonderen Badetag für Zwei- und Vierbeiner geben.

 


BILD: Die übrig gebliebenen Tombolapreise des Hundeschwimmens wurden am 24. September an Esther Ineichen (links) übergeben, die sich seit rund 20 Jahren privat im Tierschutz engagiert. Mit ihr im Bild sind die Organisatorinnen Claudia Bartholdi (Mitte) und Nadia Freuler (rechts) sowie zwei der von Esther Ineichen betreuten Hunde. Foto: eingesandt


 

 

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