Jugendunion reicht Petition zum Stipendiengesetz ein

Die VU-Jugendunion hat am Montag eine Petition zur Revision des Stipendiengesetzes beim Landtag eingereicht. Foto Gregor Meier.

Die VU-Jugendunion hat am Montag eine Petition zur Revision des Stipendiengesetzes beim Landtag eingereicht. Kritisiert werden vor allem lange Bearbeitungszeiten: Im Schnitt dauert ein Stipendienantrag rund zwölf Wochen, in Einzelfällen bis zu sieben Monate. Die Jungpartei fordert verbindliche Fristen von einem Monat ab vollständigen Unterlagen sowie eine erste Rückmeldung innerhalb von zwei Wochen.

Zweiter Kritikpunkt ist die Anrechnung des Elterneinkommens bei Antragstellern unter 25 Jahren. Wer keine Unterstützung erhält, wird heute auf den Gerichtsweg gegen die eigenen Eltern verwiesen. Die Jugendunion schlägt stattdessen ein zinsloses Darlehen vor. Zudem soll geprüft werden, ob die Einkommensgrenze von rund 110’000 Franken zu früh greift.

„Wir sind der Ansicht, dass es hier Verbesserungspotenzial gibt“, erklärte Yannick Ritter, Präsident der Jugendunion. Er hofft, dass die Regierung in der Landtagsdebatte darlegt, wann die im Regierungsprogramm angekündigten Verbesserungen konkretisiert werden. Eine pauschale Ausweitung der Leistungen fordert die Petition ausdrücklich nicht.  Bild: Gregor Meier

 

 


Bild: Die VU-Jugendunion hat am Montag eine Petition zur Revision des Stipendiengesetzes beim Landtag eingereicht. Foto: Gregor Meier


 

 

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