Toter Japankäfer bei Buchs SG festgestellt

Ein toter Japankäfer ist in Buchs festgestellt worden. Der Japankäfer ist eine invasive gebietsfremde Art, die grosse Schäden an Kulturpflanzen, Wiesen und Grünflächen verursachen kann. Foto: IKR

Vaduz (ots) – Der Japankäfer ist eine invasive gebietsfremde Art, die grosse Schäden an Kulturpflanzen, Wiesen und Grünflächen verursachen kann. Er befällt zahlreiche Pflanzenarten. Die ausgewachsenen Käfer fressen Blätter, Blüten und Früchte. Oft bleiben nur die Gerippe der Blätter zurück, wodurch die Pflanzen stark geschwächt werden oder absterben können.

Die Larven schädigen Wiesen und Rasenflächen, indem sie die Graswurzeln fressen. Dies kann dazu führen, dass Rasenflächen braun werden und absterben. Der Japankäfer ist in Liechtenstein und der Schweiz melde- und bekämpfungspflichtig.

Bei Buchs wurde nun erstmals im Kanton St. Gallen und damit in unmittelbarer Nähe zur liechtensteinischen Landesgrenze ein Japankäfer nachgewiesen. Aktuell ist offen, ob es sich um einen Einzelfund handelt oder ob ein grösserer Befall vorliegt. Zur Klärung dieser Frage werden in den kommenden Tagen im Umkreis von drei Kilometern Fallen aufgestellt. Aufgrund der Nähe zur Landesgrenze sind auch die zuständigen Fachleute des Amtes für Umwelt eng in die Abklärungen eingebunden.

Sollte ein grösserer Befall festgestellt werden, müssten Massnahmen verfügt werden, um eine weitere Ausbreitung des Käfers zu verhindern. Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen dem Kanton St. Gallen und dem Fürstentum Liechtenstein ist dabei von grosser Bedeutung.

Zum aktuellen Zeitpunkt bestehen keine Handlungsanweisungen für die lokale Bevölkerung, die Landwirtschaft oder den Gartenbau. Das Fürstentum Liechtenstein und der Kanton St. Gallen informieren wieder, sobald die Lagebeurteilung abgeschlossen ist.

 


BILD: Ein toter Japankäfer ist in Buchs festgestellt worden. Der Japankäfer ist eine invasive gebietsfremde Art, die grosse Schäden an Kulturpflanzen, Wiesen und Grünflächen verursachen kann. Foto: IKR


 

Previous articleVerlängerte Sommerpause des Hallenbads SZU in Eschen
Next articleNachweis eines Wolfspaares mit laktierender Wölfin