Der Mountainbike-Tross gastiert dieses Wochenende in La Thuile im Aostatal

Den Auftakt des Wochenendes machte aus Liechtensteiner Sicht das Short-Track-Rennen der U23, bei dem die 40 besten Fahrer der Weltrangliste startberechtigt sind. «Im Rennen geht es neben Punkten für die erfolgreichsten Fahrer auch um die Startposition für den Sonntag. Für den Liechtensteiner Radfahrerverband war Felix Sprenger am Start. Er erlebte einen sehr harten Wettkampf. Die Runde war mit rund 100 Sekunden Fahrzeit sehr kurz und beinhaltete einen harten Anstieg.

Grosser Rückstand bereits nach der ersten Runde

Die Bedingungen waren sehr heiss, der Untergrund sehr trocken und entsprechend staubig, so dass die Fahrer kaum Sicht hatten. Felix Sprenger startete aus der zweitletzten Reihe. Er kam gut weg, doch da ein Konkurrent von rechts über die Fahrbahn zog, wurde er ausgebremst und fand sich ganz hinten im Feld wieder. Da der Parcours nach dem Aufstieg in einen Single-Trail ging, gab es einen Handorgeleffekt und die Fahrer im hinteren Feld kamen nur im Schritttempo voran. So kam Sprenger bereits mit einem grossen Rückstand in die zweite Runde.

Rennen als Aktivierung für das grosse Rennen sehen

Nichtsdestotrotz versuchte er sich das Rennen gut einzuteilen. Schliesslich belegte er den 29. Rang. «Das war natürlich nicht das, was ich mir vorgestellt hatte», so der LRV-Athlet, der sich mit dem Short-Track-Format noch nicht ganz anfreunden konnte. «Ich kann aber jedes Wochenende dazu lernen und sehe es als Aktivierung für das Rennen vom Sonntag.»

Auf das Hauptrennen freuen sich Felix Sprenger und Romano Püntener. Das Rennen wird technisch und physisch mit langen Anstiegen eine grosse Herausforderung werden, bei der die Liechtensteiner gerne ihr Können zeigen. (Eing.)

 


BILD: Felix Sprenger im Short Track. Bild: Archiv


 

 

Previous articleDie 6. Klassen des LG durften Geschäftsleitung spielen
Next articleDiebstähle, Betrug und Unfälle in Liechtenstein